Highlights




Abschluss des Schachjahres 2007

Mit den Weihnachtsfeiern und dem traditionellen Weihnachtsblitzturnier wurde das Schachjahr 2007 beschlossen. Damit ist es an der Zeit zurückzuschauen und sich zu besinnnen, wie das vergangene Jahr verlaufen ist und ob man noch auf dem richtigen Weg ist, um seine Visionen zu verwirklichen.
Meine Visionen für die Schachfreunde habe ich auf diesen Seiten ja an verschiedenen Stellen zum Besten gegeben:

Vision 1 und absolut vorrangiges Ziel war und ist es, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen die Regeln und Grundzüge des Schachspiels und die Freude am Spiel zu vermitteln. Diese Vision umzusetzen war der rote Faden seit 2003/2004 und ich denke wir haben uns dieser Vision ganz brauchbar angenähert. Durch die Mitarbeit verschiedener Aktiver (hier seien insbesondere unser Jugendtrainer Alexander und Schulschachreferent Klaus-Dieter genannt, aber auch Markus und Harald, die sich jeweils eine Saison als Mannschaftsführer eines "Jugendteams" aufstellen ließen und damit eigene Ambitionen zurückstellten), verteilt sich die Arbeit inzwischen so gut, dass wir die Gelegenheit hatten, eine neue Vision in Angriff zu nehmen.

Inhalt dieser 2. Vision war es, ein Konzept für die mittel- und langfristige Talentsichtung und -förderung mit einem Mentorenmodell entsprechend der russischen Lehrmethode zu entwickeln, mit dem Ziel erfolgreich an Jugendmeisterschaften teilzunehmen und sich in der Mannschaft gemeinsam nach oben zu entwickeln. Durch die erfolgreiche Etablierung einer Leistungsgruppe mit talentierten Kids konnte das erste Teilziel erfüllt werden: Seit 2005 konnten die Schachfreunde mit Tobias, Marvin und Niklas drei MTS-Jugendmeister stellen und waren auf einigen Opens erfolgreich vertreten. Einigermaßen im Plan sind wir mit den Aufstiegen unserer Jugendteams, auch wenn die Erfolge zum Teil etwas dadurch verzögert wurden, dass die Jungs doch öfters in höheren Mannschaften aushelfen, als geplant (aber das ist ja durchaus in ihrem und unserem Sinne, sie an die höheren Teams heranzuführen). Ein Flop war allerdings der Versuch, jedem Jugendlichen einen Paten zur Seite zu stellen - letztlich waren genau die Gruppierungen aktiv, die zuvor auch schon miteinander gearbeitet haben; daher wurde dieser Versuch wieder eingestellt. Trotzdem möchte ich auch für die Vision der Jahre 2005/06 ein positives Fazit ziehen.

Die aktuelle Vision widmet sich nun der Leistungsspitze des Vereines und hat zum Ziel, die erste Mannschaft über die nächsten Jahre hinweg in eine unserer Vereinsstruktur und unseren Möglichkeiten angepasste Spielklasse zu bringen, um den heranwachsenden Talenten in Zukunft
auch eine spielerisch interessante Perspektive bieten zu können.

Und auch auf dem Weg zu dieser Vision sehe ich uns in einer hervorragenden Position. Die Erste hat sich durch eine sehr kompakte und konzentrierte Mannschaftsleistung absolut verdient die Herbstmeisterschaft gesichert. In den bisher 4 gespielten Runden gab es nur 3 Ausfälle, die durch stark aufspielende Ersatzleute mit 2/3 problemlos verkraftet werden konnten. In diesem Stile sollten wir - wenn uns das Glück hold bleibt - auch am Ende der Saison die Nase vorn haben können. Aber selbst wenn doch noch irgend etwas schief geht, wird uns das auf Dauer nicht stoppen können - von unserem Potential her gehören wir einfach in die Verbandsliga!
An dieser Vision wollen wir auch im kommenden Jahr weiter arbeiten, ohne jedoch - und das ist mir ganz wichtig - unsere anderen Visionen aus dem Blick zu verlieren.

Bedanken möchte ich mich, neben den oben bereits genannten Alex, K-D, Markus und Harald bei Walter, der als gute Seele des Vereins neben der Materialbetreuung wieder die Hauptarbeit für eine schöne Weihnachtsfeier verrichtete, sowie bei Gerhard und Ewald, die mich bezüglich der Finanzverwaltung und dem Einzug der Mitgliedsbeiträge unterstützen, sowie bei Stephan, der als Schriftführer zwar derzeit recht wenig beschäftigt ist, aber im Übrigen immer dann da ist, wenn man ihn braucht.
In diesem Sinne bleibt mir nun nur noch euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen.



Weihnachtsblitzturnier 2007

Auf der gut besuchten Weihnachtsfeier der Jugendlichen wurde für alle Anwesenden etwas geboten. Die Schach-begeisterten Kids machten ihr eigenes, kleines Weihnachtsblitzturnier (Sieger wurde Joshua vor Justin, Marcel, Lukas und Lars, der sein erstes Turnier spielte). Währenddessen sassen die Eltern gemütlich beisammen, philosophierten über dit und dat und labten sich an den mitgebrachten Leckereien.
Anschließend berichtete der Jugendleiter Alexander kurz über die erfolgreichen Teilnahmen unserer jugendlichen Schachfreunde bei den MTSJ-Meisterschaften und in der Schülerliga. Justin erhielt eine Ehrung für seine großartige Leistung (9 aus 9) mit der er sich den Titel des diesjährigen Jugendvereinsmeisters sicherte. Zweiter wurde Joshua, vor Maxi.
Den Titel als SFK-Schachkönig konnte Joshua erfolgreich verteidigen.
Darüber hinaus gab es noch eine Ehrung für Maxi, der auch dieses Jahr wieder die meisten Einsätze und Punkte bei Mannschaftskämpfen für die Schachfreunde Kelkheim erkämpfte.

Zum diesjährigen Weihnachtsblitzturnier fanden sich dann 17 Schachfreunde im Vereinshaus ein, sodass die letzte Veranstaltung des Jahres 2007 quantitativ und qualitativ wieder eines der Highlights im Turnierkalender darstellte.
Alex war an diesem Tag hervorragend aufgelegt und sammelte Punkt um Punkt, während Frank, der als Gewinner aller 10 Monatsblitzturniere favorisiert an den Start ging, ein ums andere Mal Probleme hatte. Als sich Alex dann im direkten Vergleich durchsetzen konnte, war er nicht mehr zu stoppen und sicherte sich den Titel. Dahinter belegte Frank zum dritten Mal den zweiten Platz (=> ewiger Zweiter - auch Meister der Herzen genannt), vor Thali der den 3. Platz knapp vor Andreas behauptete.

RangSpielerPunkte
1.Matzies,Alexander15
2.Staiger,Frank14
3.Thalheimer,Stefan13
4.Dr.Fröhlich,Andreas12,5
5.-6.Gutacker,Stephan
Lange,Martin
10,5
7.Erbach,Markus10
8.Boethelt,Klaus-Dieter9
9.Reyher,Werner8
10.Trösch,Walter7
11.Sasse,Harald6
12.Wölfinger,Pascal5
13.Hennig,Joshua4,5
14.-15.Prof.Heitz,Ewald
Staiger,Maximilian
4
16.Staiger,Niklas2
17.Dünzl,Jens1



Monatsblitzturniere 2007 - Fortschrittstabelle

Am letzten Freitag des Monats ab 19:30 Uhr findet immer unser traditionelles Monatsblitzturnier statt. Gäste sind herzlich willkommen!

RangSpieler 12345 6789 10PkteTeil
1.Staiger,Frank 101211111210,5 --1211 79,58
2.Matzies,Alexander 97,5108,598,57 998,5 6310
3.-4.Dr.Fröhlich,Andreas ---1048,5 210108,5 537
3.-4.Gutacker,Stephan 6-96114,5 5885 539
5.Erbach,Markus 810,567875 --6 52,58
6.Thalheimer,Stefan -9-8,5- 10,5---10 384
7.-8.Makilla,Tobias -10,58-106 2--- 36,55
7.-8.Trösch,Walter 654372- 56,53 36,59
9.Boethelt,K-D 67,575-- -6,5-4 366
10.Sasse,Harald -64454,5 -44- 31,57
11.Reyher,Werner ----- -56,557 23,54
12.Staiger,Maximilian 1,52226- -33- 19,57
13.Hennig,Joshua 43,5--31 -2-- 13,55
14.Drill,Frank (Gast) ----- ---11- 111
15.Staiger,Niklas 31112- -111 108
16.Berner,Manfred ----- -2-6,5- 8,52
17.Noori,Rahmat 1,5-4-- ----- 5,52
18.Wölfinger,Pascal -3,5--- ----- 3,51
19.Alfirev,Stjepan ----- ----2 21
19.Pöhlmann,Peter ----- ---2- 21
21.Findeis,Gerhard ----1 ----- 11
 Anz. Teilnehmer 1012111112 117101211 Ø11

In der letzten Runde der Monatsblitzturniere konnten vor allem Thali und Andreas noch einige Plätze in der Rangliste nach oben klettern. Andreas gelang dabei sogar noch der Sprung vom 5. Platz aufs Treppchen, wo er sich die Bronzemedaille mit Stephan teilt.
Auf dem zweiten Rang landete Alex, während Frank den Titel weitgehend unangefochten verteidigen konnte.

Die Gesamttabelle ergibt sich aus der Platzierung der Einzelturniere: Der Letztplatzierte bekommt jeweils 1 Punkt, der Vorletzte 2 usw. bis zum Sieger des Einzelturniers, der soviel Punkte bekommt, wie es Teilnehmer waren. Bei Punktgleichheit werden die Punkte addiert und auf die Punktgleichen aufgeteilt.
Die drei schlechtesten Ergebnisse jedes Spielers werden gestrichen (grau hinterlegt).



Pünktlich zum 4. Geburtstag 15.000ster Besucher auf der Homepage!




Nach dem 75-jährigen Vereinsjubiläum gibt es in diesen Tagen noch einen weiteren Geburtstag zu feiern: Vor ziemlich genau 4 Jahren entstand nämlich diese Homepage und fast zeitgleich hat sich soeben der
15.000 ste Besucher (!) hier auf unseren Seiten eingefunden!

5.000 Gäste waren hier alleine im Laufe des letzten Jahres mit von der Partie, zuletzt stieg die tägliche Besucherzahl auf 16 Mitglieder bzw. an der Homepage interessierte Gäste an - das ist einfach Spitze !!

Vielen Dank besonders an Alle die sich mit einbringen, sei es durch Eintragung im Gästebuch, Übermittlung von Beiträgen oder auch persönliches Feedback - so macht die Arbeit an unserer Seite richtig Spaß !





Kelkheimer Stadtmeisterschaften 2007

17 Teilnehmer (10 Erwachsene und 7 Jugendliche) fanden am vergangenen Sonntag den Weg ins Vereinshaus um sich bei den Kelkheimer Stadtmeisterschaft zu messen.

Die Teilnehmer der Kelkheimer Stadtmeisterschaft

Die sieben Jugendlichen und Schüler spielten ein Rundenturnier Jeder-gegen-Jeden. Von Beginn an ging es sehr eng zu und es gab einige Favoritenstürze. Nach Abschluss der 7 Runden lagen vier Jungs - Joshua, Justin, Maxi und Niklas - punktgleich an der Spitze und es ging in die Verlängerung.
Ein weiteres Rundenturnier der vier musste nun also die Entscheidung bringen. Leider konnte Niklas dabei nicht mehr an seine tolle Form der Hauptrunde anknüpfen und landete auf Platz vier. Auf dem dritten Platz kam Justin ein und am Ende kam es wie in den vergangenen Jahren zum fast schon traditionellen Showdown zwischen Joshua und Maxi, doch dieses Mal konnte sich Maxi durchsetzen und den lang ersehnten Titel des Jugend-Stadtmeisters für sich verbuchen. Joshua musste aber auch nicht traurig sein, da die Schüler-Stadtmeisterschaft somit an ihn ging.

Jugend- und Schülerturnier
1.Maximilian Staiger43Jugend - 1.
2.Joshua Hennig42Schüler - 1.
3.Justin Miller41Jugend - 2.
4.Niklas Staiger40Schüler - 2.
5.Theo Schaal3,5 Jugend - 3.
6.Jannik Staiger1 Schüler - 3.
7.Leon Bender0,5 Passive - 3.

Die drei anderen Gruppen (Aktive, Passive und Senioren) wurden wie üblich in einem gemeinsamen Turnier mit 5 Runden nach Schweizer System ausgespielt.
Dabei kam es auch hier zu einer "Klumpenbildung", da sich die Hälfte des Feldes mit 3 aus 5 Punkten auf den Plätzen 3 bis 7 versammelte und die Buchholzwertung entscheiden musste.

Aktive, Passive und Senioren
1.Frank Staiger4,513,5Aktive - 1.
2.Alexander Matzies3,514,5Aktive - 2.
3.Manfred Berner317Aktive - 3.
4.Werner Reyher3 / 1,515Senioren - 1.
5.Klaus-Dieter Boethelt3 / 0,511,5Senioren - 3.
6.Walter Trösch3 / 18,5Senioren - 2.
7.Stephan Gutacker38 
8.Hans-Peter Hinkel113,5Passive - 1.
9.Markus Erbach112,5 
10.Fred Hinkel011Passive - 2.

Frank ließ nichts anbrennen und sicherte sich den 6. Stadtmeistertitel in Folge. Dahinter kam es in der letzten Runde zu einem engen Match zwischen Alex und Manfred, das Alex gewann und ihm damit erneut die Vize-Stadtmeisterschaft einbrachte, während Manfred mit der besten Buchholzwertung des Dreierpulks auf Platz 3 landete.
Bei den Passiven verteidigte Hans-Peter den Titel des Stadtmeisters gegen seinen Vater. Auf Platz 3 kam Leon Bender, der im Jugendturnier mitspielte.
Da der Titel des Senioren-Stadtmeisters nicht durch die mehr oder weniger zufällige Buchholzwertung entschieden werden sollte, mussten Klaus-Dieter, Walter und Werner nach der Siegerehrung der anderen Klassen noch "nachsitzen". Hierbei setzte sich letztlich Werner durch, vor Walter und Klaus-Dieter.

Gratulation den frisch gebackenen Stadtmeistern



7. Chess Classic Mainz 2007

Das 7. Chess Classic Mainz 2007 war erneut ein Schachevent der absoluten Superlative: Ordix Open, Chess960 Open, die Schnellschach-Weltmeisterschaft in Normalschach und Chess960, entsprechende Kinderturniere, Simultanveranstaltungen, ein Computerturnier und unzählige weiter Veranstaltungen und Angebote im Rahmenprogramm - das ist kaum mehr zu toppen!
Mit 762 Teilnehmern war das 14. Ordix-Open das weltgrößte Schnellschach-Turnier aller Zeiten. Insgesamt 188 (!!!) Titelträger - darunter 62 Großmeister, 10 Frauen-Großmeisterinnen und 49 Internationale Meister - das spricht Bände!

Leider war das Interesse bzw. die Beteiligung aus unseren Reihen recht dünn, was ich kaum verstehen kann - bei einer solchen Gelegenheit und nur einen Katzensprung entfernt!
Andreas fand immerhin Zeit, der ungemein spannenden Schnellschach-WM als Zuschauer beizuwohnen, während Werner Reyher und ich uns unter das riesige Teilnehmerfeld im Ordix-Open mischten: Werner tauchte auf Rang 496 der Setzliste auf, ich selbst auf Position 135.
Nach einem hervorragenden ersten Tag hatte sich Werner mit 2,5 aus 5 prima platziert und es sah nach einem sehr guten Ergebnis für ihn aus, aber am zweiten Tag mußte er den enormen Anstrengungen der insgesamt 11 Runden dann doch Tribut zollen: Nur noch zwei Remis (davon immerhin eines gegen einen 2150er) ließen sich auf die Habenseite bringen und mit 3,5 aus 11 blieb er letzlich etwas unter seinen Erwartungen.

Endtabelle des Ordix-Open

Ich selbst ging recht unsicher in das Turnier, was denn meine alte ELO-Zahl (2333 aus der Saison 99/00) wohl wert sei, bzw. wie viel davon ich nach der langem Abstinenz vom aktiven Wettkampfschach wohl eingebüßt haben würde. Wenn alles gut liefe, hoffte ich so bei 6,5 Punkten um Platz 200 einzutrudeln, was einer Wertung von ca. 2250 entsprechen würde - erwartete aber eigentlich eher ein Ergebnis in der Gegend meines Minimalzieles (6 Punkte / Platz 250 / Wertung ca. 2200).
Nach dem ersten Tag hatte ich 3,5 aus 5 Punkten (zwei einfache Siege, eine chancenlose Niederlage gegen den ukrainischen GM Moiseenko, erneut ein schneller Sieg und ein Remis nach mäßigem/wechselhaftem Spiel) und war damit recht zufrieden.
Der zweite Turniertag begann mit einem Sieg. In der folgenden Partie gegen den starken IM (bald wohl GM) Ralf Appel stand ich dann recht ordentlich, machte aber just in dem Moment, als ich dem Remis nahe zu sein glaubte, den entscheidenden Fehler und erlag einem Königsangriff.
Anschließend war ich bei der Partie gegen Julian Geske zu unkonzentriert und stellte direkt nach der Eröffnung eine Figur ein. Etwas verärgert (über mich selbst) quälte ich uns dann weiter und hätte die Partie mit S+7B gegen 2S+7B fast noch remis gehalten, doch mit dem vorletzten Bauern konnte Julian den Sieg erringen (gegen den letzten hätte ich ja den Springer geben können). Nach dieser Doppelnull sah ich meine Turnierziele entschwinden, doch mit verstärkter Konzentration konnte ich noch mal zwei schöne Siege in Folge einfahren.
Damit hatte ich mein Wunschergebnis (6,5 Punkte) sogar schon eine Runde vor Schluss erreicht und konnte in der letzten Runde völlig gelassen meinem zweiten Großmeister entgegensehen, nämlich GM Takirov (Aserbaidschan). In einem spannenden Königsinder gelang es mir, die Angriffsversuche des Weißen zu neutralisieren und nach einem vielversprechenden Qualitätsopfer sogar die Initiative zu übernehmen. Kurz darauf sah ich mich mit der relativ angenehmen Frage konfrontiert, ein Remisangebot anzunehmen oder die Partie fortzusetzen um evtl. noch eine Chance auf ein Preisgelt in der Ratingklasse I (bis ELO/DWZ 2400) zu haben. Da die Chance darauf jedoch selbst bei einem Sieg eher gering war und ich keinen klaren Gewinnweg sah, entschied ich mich für die Annahme des Remisangebotes und war somit im Besitz von nie erwarteten 7 Punkten und konnte damit den 130. Platz mit einer Wertung von 2350 Punkten sicherstellen!

Hier meine Partie gegen GM Takirov (Aserbaidschan)


CCM7 / 14. Ordix Open - Scorecard für Frank Staiger
RundeFarbePunkteGegnerVerein (Land)ELO/DWZ
1s1Biesiada,WolfgangBensheim1951
2w1Schäfer,ReykLöberitz2126
3s0GM Moiseenko,Alexander(UKR)2641
4w1Rückert,HelgeIllingen2159
5s1/2Böhmer,ChristianMörlenbach2177
6w1Steinwachs,ChristianGrünfeld2128
7s0IM Appel,RalfWattenscheid2512
8w0Geske,JulianHöchst2212
9s1Gaehwiler,Gabriel(CH)1917
10w1Luther,JuergenHalle2184
11s1/2GM Takirov,Farhad(AZR)2569
130.5w+6s7/11 Ø 2234TWZ 2350



Open-Saison 2007

In der mannschaftskampffreien Zeit ist die Lieblingsbeschäftigung der Schachfreunde das Spielen von offenen Turnieren (Opens). Vor allem in dieser Zeit hat man die Auswahl: Von der Stadtmeisterschaft bis hin zum Mega-Open.
Die Open-Saison begann mit den Hessenmeisterschaften, die auch in diesem Jahr über Ostern stattfanden. Gespielt wurde allerdings in einem neuen Modus, so dass die Teilnehmer in DWZ-Gruppen aufgeteilt wurden und nur innerhalb der Gruppen spielten. In der DWZ-Gruppe 1701-1900 holte Hannes Rasche mit 5/7 Punkten und einer DWZ-Leistung von 1982 den 3.Platz. Auch Stephan Gutacker und Tobias Makilla spielten in dieser Wertungsklasse und holten 50%.
Alexander Matzies suchte die Herausforderung beim Neckar-Open in Deizisau (Nähe Stuttgart). Von den insgesamt 549 Teilnehmern spielten 240 im A-Turnier. Gesetzt als Nummer 214, spielte er spannende und qualitative Partien, nur die gewünschten Ergebnisse kamen nicht. Ingesamt 2,5/9 Punkte sprangen für ihn in diesem hammerharten Open heraus.
Im dreitägigen Eschborn-Open waren wir zu fünft. Wie sich im Turnier herausstellte, hatten wir gute Chancen auf den ausgeschriebenen Mannschaftspreis. Alexander Matzies, Hannes Rasche, Stephan Gutacker und Tobi Makilla spielten gutes, aber nicht herausragendes Schach. Werner Reyher, damals noch für Fischbach am Start, spielte ein Turnier zum Abhaken. Leider blieb es für ihn bei 1/5 Punkten. Am Ende ging der Mannschaftspreis an die Gastgeber, die sich teilweise schwer durchkämpfen mussten. Der Hauptschuldige ;-) war Stephan, der das direkte Duell in der letzten Runde verlor.
Auch bei der Frankfurter Stadtmeisterschaft gab es insgesamt 3 Mannschaftspreise. Wir traten in der Besetzung Matzies/Makilla/Rasche/Gutacker an. Alle spielten im Rahmen der Möglichkeiten. Der beste nach Punkten war Alexander mit 4,5/7 Punkten und einem Ratingpreis; Nach DWZ-Leistung führt Hannes die Kelkheimer mit einer erspielten Leistung von 1946 an. Für den dritten Mannschaftspreis fehlte wieder ein halber Punkt.


In Griesheim bei Darmstadt fand ein fünfrundiges Turnier statt. Herausragend spielte Stephan Gutacker, der mit einer DWZ-Leistung von 2062 sein bestes Turnier spielte. Tobias Makilla und Hannes Rasche konnten diesmal nicht ihre Leistung abrufen.
Schwere Konkurrenz gab es in Hattersheim: Frank Drill wollte die Nachfolge des Titelverteidigers Alexander Matzies antreten. Dadurch angespornt, spielte Alexander ein exzellentes Turnier. Nur das direkte Duell verlor er und wurde in diesem Jahr Zweitplatzierter hinter Frank Drill. Alexanders DWZ-Performance von 2115 war in diesem Sommer nicht zu übertreffen. Auch Tobias Makilla startete mit 3/3 Punkten perfekt in das Turnier, am Ende sprangen aber "nur" 3,5/7 Punkte und die mit Abstand beste Buchholz des Turniers heraus.
In Steinbach musste sich Neuzugang Werner Reyher nur FM Lutz geschlagen geben und wurde mit hervorragenden 5/7 Punkten Zweiter. Seine DWZ-Leistung von 2055 gleicht die Verluste von Eschborn wieder aus.
Hannes Rasche wurde bei der offenen Main-Vogelsberg-Bezirksmeisterschaft (MVS-Open) mit 5/7 Punkten Zehnter.
Horst Brossette konnte bei der hessischen Seniorenmeisterschaft mit 4,5/9 glänzen, dafür lief es bei den Hasslocher Schachtagen (3/7 Punkte) nicht so gut.
Insgesamt ist ein positiver Trend zu erkennen. Das Onlinestudium der ChessTigers Kurse beginnt, sich auf die Leistung auszuwirken. Hoffentlich finden im nächsten Frühjahr mindestens genauso viele Schachfreunde in die Turniersäle!

Vielen Dank für diesen Bericht der Open-Saison 2007 an Alex.



Sommerturnier 2007

Das Sommerturniers ist aufgrund der verschiedenen längeren Bedenkzeiten immer eine gute Plattform für unsere Senioren, um ihre Erfahrung zur Geltung zu bringen.
In der ersten Runde am 13. Juli mit der Bedenkzeit von 10min zzgl. 5 Sekunden pro Zug war es Harald, der mit seinem 2. Platz aufmerken ließ. In Runde zwei am 27. Juli bewiesen die Prof. Heitz und Werner Reyher, dass sie bei etwas längerer Bedenkzeit (15min) immer noch exzellentes Schach spielen können und eroberten nach dem vielfachen Vereinsmeister Andreas die weiteren Plätze auf dem Podium.

RangSpieler 10min15min 20minPunkte
1.Staiger,Frank 8-614
2.-3.Reyher,Werner -5,5510,5
2.-3.Sasse,Harald 6,51310,5
4.Makilla,Tobias 6,5-39,5
5.Trösch,Walter 3,52,539
6.Dr.Fröhlich,Andreas -7-7
7.Prof.Heitz, Ewald -5,516,5
8.Gutacker,Stephan 5--5
9.Van Kan,Thomas -4-4
10.Brossette,Horst 3,5--3,5
11.Erbach,Markus -2,5-2,5
12.Dünzl,Jens 2--2
13.Staiger,Niklas 1--1

In der entscheidenden dritten Runde mit 20min-Partien am 10. August konnte ich den Gesamtsieg sicherstellen, während es erneut zwischen Walter und Werner "Spitz auf Kopf" ging. Am Ende hatte Werner das bessere Ende für sich und setzte sich deutlich auf Platz 2 fest, den er damit - zusammen mit Harald - auch in der Gesamtwertung einnimmt.



Schachfreunde feiern 75-jähiges Jubiläum!

Hallo Schachfreunde,

75 bewegte Jahre liegen hinter den Schachfreunden 1932 Kelkheim und ergeben eine Geschichte mit vielen Höhen, aber auch einigen Tiefen.

Die große Krise der Jahre 1990-2000, als wir einen enormen Aderlass an Spielern und mehrere Abstiege zu verkraften hatten, ist vielen Vereinsmitgliedern noch in Erinnerung. Aber aus Fehlern kann man am meisten lernen und in den letzten fünf, sechs Jahren haben viele engagierte Aktive aus Vorstand und Verein dazu beigetragen, dass die Talsohle überschritten werden konnte.
Die Nachwuchsförderung steht bei nun wieder an erster Stelle und lässt Erinnerungen an alte, glorreiche Zeiten des Kelkheimer Jugendschachs aufkommen: Anfängertraining für Kinder, Schach-AGs an Schulen in Kelkheim und Liederbach sowie Leistungsgruppen für die besonders Talentierten ergänzen das allgemeine Jugendtraining und stellen ein breites Angebot für die Schach-interessierten Kids dar.
Als Ergebnis stieg die Zahl unserer Jugendlichen von 3 (!) auf 33, die Gesamtmitgliederzahl von 24 auf aktuell 62 Mitglieder an.

Auf diesem Weg wollen wir weiter machen und allen Freunden des Schachspiels aus Kelkheim und Umgebung eine Heimat bieten.

Daher haben wir uns dazu entschlossen, Mitglied der "Chess Tigers Universität" zu werden, um in den Genuss der unzähligen, hoch qualitativen Trainingslektionen von Großmeister Artur Jussupow und seinen Mitstreitern zu kommen und den Schachfreunden ein noch breiteres Angebot an Trainingsmöglichkeiten und Schachaktivitäten bieten zu können.

Anlässlich unseres 75-jährigen Vereinsjubiläums konnten wir den Leiter der Chess Tigers Universität, Großmeister Artur Jussupow, dafür gewinnen, eine dieser Lektionen in Form eines öffentlichen Probetrainings im Vereinshaus Kelkheim vorzustellen. Dies war ohne Frage das absolute Highlight der Jubiläumsfeierlichkeiten und ein Meilenstein in der Vereinshistorie.
Nach 2 Stunden intensiven Trainings zum Thema "Variantenberechnung in taktischen Stellungen" fühlte sich manch' einer, als hätten seine grauen Zellen "im Kraftwerk übernachtet..."

Im Anschluss an die Trainingseinheit gab es für 32 Schachbegeisterte die ultimative Chance, das gerade Gelernte in einem Simultanspiel mit GM Jussupow zu erproben. Dabei bestätigte sich die Wirksamkeit des Trainingskonzeptes, denn die 32 angetretenen Kombattanten setzten sich mit enormem Kampfgeist und Konzentration gegen die großmeisterlichen Angriffe zur Wehr.
Als besonderen Service für die umstehenden Kiebitze übernahm Jannik Staiger die "Live-Übertragung" der Partie Manfred Berners auf ein zentral postiertes Demobrett.
Nach knapp zwei Stunden konnte unser 5-facher Vereinsmeister Dr. Andreas Fröhlich den ersten halben Punkt auf der Habenseite vermelden. Er war mit Weiß gut aus der Eröffnung gekommen, ließ nur für ihn angenehme Vereinfachungen zu und erreichte eine feste Stellung ohne Probleme. In einem ausgeglichenen Doppelturmendspiel einigte man sich auf remis.
An den übrigen Brettern wurde hart gefightet. So zog sich das Match deutlich länger hin, als geplant, erst nach und nach setzte sich die Erfahrung und Klasse von GM Jussupow nun doch immer deutlicher durch.
Unserem Junior aus der zweiten Mannschaft Pascal Wölfinger gelang mit den schwarzen Steinen nach ca. 3,5 Stunden das nächste Remis, nachdem er durch geschickte Vereinfachungen die gegnerischen Angriffsbestrebungen abwehren und in ein ausgeglichenes Endspiel abwickeln konnte.
Inzwischen war das einzige Brett an dem einer unserer Recken (Stephan Gutacker) einen positionellen Vorteil erspielt hatte, in ein remisverdächtiges Turmendspiel abgeflaut und auch Stefan Thalheimer konnte sich durch ein Bauernopfer aus einer schwierigen Stellung befreien und landete in einem Turmendspiel das nach remis roch.
Manfred hatte in der "Live-Partie" einige Angriffe von GM Jussupow abzuwehren und gerade als alle meinten, er hätte das Schlimmste überstanden, griff er fehl und stellte eine Figur ein.
An den anderen Brettern musste nun -nach hartem Kampf- einer nach dem anderen die Waffen strecken. Und außer den beiden Turmendspielen sah es nach einem völligen Durchmarsch des GM aus - doch wie ein Blitz aus heiterem Himmel machte eine echte Sensation die Runde: Stefans 10-jähriger Sohn Noah Thalheimer hatte in einer verlorenen Stellung mit einem Damenopfer eine phantastische Selbst-Patt-Variante aufs Brett gezaubert, die selbst dem erfahrenen Großmeister ein anerkennendes Staunen ins Gesicht zauberte!!!
Nach dieser großartigen Leistung muss sich Noah - ein überaus talentierter Fußballer - nun wohl von seinem Traum, Fußballprofi zu werden, verabschieden, denn er wurde umgehend in die 1. Mannschaft der Schachfreunde "zwangs-rekrutiert"...

Thalheimer, Noah - GM Jussupow, Artur
Simultanmatch 75 Jahre Schachfreunde Kelkheim, 17.05.2007

(Zum Nachspielen anklicken)

Inzwischen hatten auch die beiden letzten Jugendlichen Marcel Studenroth und Maximilian Staiger die Segel gestrichen und nur noch die beiden Turmendspiele waren übrig geblieben.
Doch nun zeigte sich in schonungsloser Weise, dass die Trainingseinheit zur Variantenberechung doch noch einige Fragen unbeantwortet ließ - z.B. die richtige Behandlung von Turmendspielen...
Und so kam was kommen musste, erst griff Stefan fehl und hatte nur noch die Wahl einen zweiten Bauern zu geben oder die Türme zu tauschen, dann tat es ihm Stephan gleich und mußte in seiner lange Zeit besser stehenden Partie doch noch die Waffen strecken - woraus wir zwei Schlüsse zogen:
1. Turmendspiele sind in der Theorie immer remis, in der Praxis (vor allem gegen einen GM) aber immer verloren und 2. die nächste Trainingseinheit befasst sich mit Turmendspielen...

Mit dem Gesamtergebnis von 29 Siegen bei 3 Unentschieden erreichte Großmeister Jussupow letztlich ein hervorragendes Ergebnis und das nicht geplante Remis gegen Noah war für ihn zu verkraften - auch wenn er sich bei der "gemütlichen Nachbereitung im Schäferjakob" vom Chess Tigers Vorsitzenden Hans-Walter Schmitt noch den einen oder anderen frechen Spruch dazu anhören musste...
Insgesamt bescheinigten alle Anwesenden der Jubiläumsveranstaltung eine hervorragende Bilanz bei bester B-Note für den künstlerischen Stil - allen Mitwirkenden sei hiermit ein großer Dank ausgesprochen!

Am Freitag, den 18. Mai fand dann im Rahmen des üblichen Spielabends bereits ab 18:00 Uhr ein Spaßschachvarianten-Turnier statt, das insbesondere auch die Jugendlichen in den allgemeinen Spielabend einbeziehen sollte. (Bei 9 Jugendlichen, 3 Junioren und 8 Erwachsenen Teilnehmern wurde diese Zielvorgabe mit Bravour gemeistert.)
Alle Teilnehmer hatten mit den 16 verschiedenen Spaßschachvarianten (Metamorphoseschach, Marseiller Schach, Atomschach, Tauschschach, Räuberschach, Chessgi = Tandem für zwei, Risikoschach, Circeschach, Hoppel-Poppel, Floßschach, Monsterschach, Monsterschach extrem, Würfelschach, Berolinaschach, Schachzwang und zuletzt dem Überraschungsschach - einer Kombination aller anderen Varianten) viel Spaß und des Öfteren hallte das Vereinshaus von wildem Jubelgeschrei eines vermeintlichen "Underdogs" wider...
Am Ende setzte sich mit Tobias Makilla ein Junior durch, der die jugendliche Flexibilität des Denkens mit einer ansehnlichen Spielstärke vereint und strich seinen ersten Titel als Spaßschach-Vereinsmeister der Schachfreunde ein.

Den Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten bildete dann am Samstag, den 19.Mai ab 14:00 Uhr unser traditionelles Grillfest, das diesmal am Braubachweiher stattfand.
Dabei ergab sich für die anwesenden Mitglieder und ihre Angehörigen die Gelegenheit, bei einem frischen Äppler oder Bier vom Fass die Veranstaltungen der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen und Pläne für die Zukunft zu schmieden.
Dank der gut gewählten Lokalität mit ausreichend großer Hütte konnte dabei auch ein Regenschauer die Stimmung nicht trüben und so ließen wir unser Jubiläum gemütlich ausklingen.

Kelkheim, den 20.05.2007         Euer WM Frank Staiger


Vereinsmeisterschaft 06/07

Insgesamt 12 Meldungen sind zum Vereinsturnier 06/07 eingegangen. Es wurde beschlossen, dieses Mal einen neuen Modus zu testen:
In der Vorrunde wird in zwei 6er-Gruppen Jeder-gegen-Jeden gespielt. (Bei Punktgleichheit nach der Vorrunde entscheidet die Feinwertung).

Für jede Runde werden zwei Termine fest vorgegeben, an denen gespielt werden muss. Ist die Partie nach dem zweiten Spieltag der Runde noch nicht gespielt bzw. das Ergebnis nicht an den Turnierleiter gemeldet, so setzt dieser ein Ergebnis fest.
War ein Spieler an einem der Spieltage anwesend, der andere jedoch nicht, so bekommt der Anwesende den vollen Punkt. Waren beiden gleich oft bzw. nicht anwesend, so wird die Partie auf Remis festgesetzt.
Partien dürfen in Absprache vorgezogen werden (Turnierleiter informieren).

Die Partien beginnen (wenn nicht anders verabredet) um 19:30 Uhr, die Bedenkzeit ist 90 Min. für 40 Züge + 30 Min. für 20 Züge + 20 Sek. pro Zug für den Rest (Option 15 auf den digitalen Uhren).

RangGruppe A 123 456 PkteSB
1.Staiger,Frank X11½½1 48,75
2.Gutacker,Stephan 0X1011 35,5
3.Makilla,Tobias 00X111 35
4.Noori,Rahmat ½10X½½ 6,25
5.Boethelt,K-D ½00½X1 23,75
6.Hennig,Joshua 000½0X ½1,25

Runde 1   (06.10./13.10.)   Staiger - Hennig / Gutacker - Noori / Makilla - Boethelt
Runde 2   (20.10./10.11.)   Hennig - Boethelt / Noori - Makilla / Staiger - Gutacker
Runde 3   (17.11./01.12.)   Gutacker - Hennig / Makilla - Staiger / Boethelt - Noori
Runde 4   (08.12./15.12.)   Hennig - Noori / Staiger - Boethelt / Gutacker - Makilla
Runde 5   (12.01./19.01.)   Makilla - Hennig / Boethelt - Gutacker / Noori - Staiger

RangGruppe B 123 456 PkteSB
1.-2.Dr.Fröhlich,Andreas X½1 111 8,25
1.-2.Thalheimer,Stefan ½X1 111 8,25
3.Sasse,Harald 00X 111 33
4.Brossette,Horst 000 X11 21
5.Findeis,Gerhard 000 0X1k 10
6.Dünzl,Jens 000 00X 00

Runde 1   (06.10./13.10.)   Fröhlich - Dünzl / Thalheimer - Findeis / Sasse - Brossette
Runde 2   (20.10./10.11.)   Dünzl - Brossette / Findeis - Sasse / Fröhlich - Thalheimer
Runde 3   (17.11./01.12.)   Thalheimer - Dünzl / Sasse - Fröhlich / Brossette - Findeis
Runde 4   (08.12./15.12.)   Dünzl - Findeis / Fröhlich - Brossette / Thalheimer - Sasse
Runde 5   (12.01./19.01.)   Sasse - Dünzl / Brossette - Thalheimer / Findeis - Fröhlich

In der B-Gruppe kam es weitgehend zu den Ergebnissen entsprechend der DWZ-Erwartung, allein um Platz 1 war es spannend. Am Ende setzte sich Andreas im Stichkampf durch.
Im Halbfinale gewann er gegen Stephan, während sich Frank gegen Stefan durchsetzen konnte.
Im kleinen Finale der beiden Stef/phans konnte sich Stefan Thalheimer in der Schnellpartie durchsetzen, nachdem die reguläre Partie noch remis endete.
Ähnlich lief es auch im Finale zwischen Andreas und Frank, wo Andreas zwar sowohl in der regulären Partie als auch der Schnellpartie unter Druck war, seine Stellungen aber sehr geschickt verteidigte. Letztlich unterlag er in der Schnellpartie dann in ausgeglichener Stellung durch Zeitüberschreitung aber doch noch. Damit sicherte sich Frank zum ersten Mal den Titel als Vereinsmeister der Schachfreunde.

Paarungen Spieler ASpieler BErgebnis
6. GrA - 6. GrBHennig,JoshuaDünzl,Jens0:1
5. GrA - 5. GrBBoethelt,K-DFindeis,Gerhard1:0
4. GrA - 4. GrBNoori,RahmatBrossette,Horst-
3. GrA - 3. GrBMakilla,TobiasSasse,Harald0:1
1. GrB - 2. GrADr.Fröhlich,AndreasGutacker,Stephan1:0
2. GrB - 1. GrAThalheimer,StefanStaiger,Frank0:1
Spiel um Platz 3Gutacker,StephanThalheimer,Stefan½ / 0:1
Spiel um Platz 1Dr.Fröhlich,AndreasStaiger,Frank½ / 0:1

Die Farbverteilung in der ersten Endrundenpartie wird vor der Partie ausgelost. Bei unentschiedenem Ausgang in der Endrunde erfolgt eine Schnellpartie (15-min mit vertauschten Farben), endet auch diese Remis, je eine Blitzpartie (erneut Farbtausch) bis zur Entscheidung.

Es erfolgt keine DWZ-Auswertung (die in der Saison 05/06 vorgenommene Auswertung der DWZ hat sich als nachteilig erwiesen - die Spieler sollen aus Trainingsgründen frei aufspielen).



Hessische Blitzmannschaftsmeisterschaft 2007

Mit gemischten Gefühlen war unsere Delegation mit Frank, Hannes, Alex und Tobias zur hessischen Blitzmannschaftsmeisterschaft nach Frankfurt-Bonames gereist. Es galt sich mit besten hessischen Teams zu messen, und durch eine Standortbestimmung des Kelkheimer Schachs zu belegen, dass das Kelkheimer Schach das Potential hat, mindestens 1-2 Klassen höher als wir derzeit eingestuft sind zu bestehen.
Bei dem anwesenden Teilnehmerfeld (3* 2.BL, 5* Oberliga, 4* Hessenliga, 7* Verbandsliga, 2* Landesklasse und schließlich 3* MTS-Liga (bzw. entsprechend), hatten wir jedenfalls nichts zu verlieren.

Nach mäßigem Beginn gelang uns in der 3. Runde gegen das Hessenliga-Team aus Eppstein ein 2:2 und so langsam fanden wir ins Turnier rein. Nur Hannes am 2. Brett kam nicht so richtig ins Rollen. Das änderte sich erst, als wir die beiden

Titelfavoriten Steinbach und Hofheim hinter uns hatten (beides Mal unnötige 0:4 Klatschen). Ab da lief es bei Hannes blendend und nach dem 4:0 Sieg gegen den Verbandsligist Niederbrechen holte er 5 Punkte aus den letzten 9 Partien.


Leider verabschiedete sich Tobis Kondition just in diesem Moment, und er nullte die restlichen 8 Partien durch, als wir gerade zum großen Schlag ausholen wollten.
Bei Alex und Frank wechselten sich Höhen und Tiefen recht regelmäßig ab und am Ende kamen sie dann auch auf den gleichen Score von 10 Punkten, wobei sich Frank immerhin den Skalp von IM Donchenko an den Gürtel heften konnte.
Mit den Einzelscores [ 1. Brett Frank (10/23), 2. Hannes (6,5), 3. Alex (10), 4. Tobias (5) ] waren zwar alle nicht ganz zufrieden, aber die Gegner waren halt doch recht stark: Leichte Siege gab es kaum zu verbuchen und jedes einzelne Pünktchen mußte hart erkämpft werden.
Obwohl es vier unglückliche (und unnötige) 1,5:2,5 Niederlagen gab (bei zwei 2,5:1,5 Siegen), stellt das Mannschaftsergebnis von 12 Punkten und 31,5 Brettpunkten eine hervorragende Teamleistung unserer Mannen dar!
Turniersieger wurde wie erwartet Hofheim vor Steinbach und Schöneck.
Der erreichte 19. Platz und die Tatsache, dass drei der sieben Verbandliga-Teams am Ende hinter uns blieben, zeigt deutlich, wo das Schach in Kelkheim mittelfristig hingehört: Nämlich in die Verbandsliga Hessen, die zweithöchste hessische Spielklasse und damit unter die Top 20 der hessischen Teams!

Weitere Infos und Fotos siehe HBMM-2007.



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Pünktlich zu den "närrischen Tagen" verirrte sich der einhundertelfundelfzigste Narr in unsere Irrenanstalt. Darauf ein dreifach donnerndes "Schach-Matt, Schach-Matt, Schach-Matt" !



Mannschaftspokal 06/07

Im Vereinspokal lief es für unsere Teams ausgezeichnet: Zwar schied Kelkheim 2 bereits in Runde eins gegen die höherklassige Mannschaft von Hattersheim 2 mit 1,5:2,5 knapp aus, doch die Dritte ließ im "Revier-Duell" dem drei Klassen höher eingestuften Team aus Fischbach beim klaren 4:0 Sieg nicht den Hauch einer Chance! Abgerundet wurde das Ganze durch den kampflosen Sieg der Vierten gegen Groß-Gerau 1 - damit standen (aufgrund der Vorberechtigung der Ersten) 3 unserer 4 Teams in Runde 2!

In Runde 2 konnte Kelkheim 1 sich mit 3,5:0,5, deutlicher als nach dem Spielverlauf zu erwarten war, gegen Raunheim 1 durchsetzen und war damit ebenso wie Kelkheim 3 (nach einem kampflosen Sieg gegen Nauheim) für Runde 3 qualifiziert.
Für die Vierte war Hochheim 1 wie erwartet ein paar Nummern zu groß, trotzdem schlugen sich unsere Jungs beim 0,5:3,5 achtbar.


Die dritte Runde war nur eine Zwischenrunde um die Zahl der Teams auf 16 zu reduzieren und wir hatten das Glück, dass unsere beiden Teams ein Freilos gezogen haben.
Somit hatten sich Kelkheim 1 und 3 bereits fürs Achtelfinale qualifiziert.
Besonders für die Dritte war das ein riesiger Erfolg, stand man doch als einziges der 16 angetretenen Kreisklassenteam überhaupt im Achtelfinale, während von den 34 höherklassigen Teams bereits 19 ausgeschieden waren!

Allerdings hingen hier die Kirschen etwas zu hoch. Die Erste unterlag dem angehenden Sieger der Verbandsliga SC König Nied (2 Klassen höher) mit 1:3, während die einzige Gewinnchance der Dritten war, dass sich 2 der vier Hessenliga-Spieler von Ffm-West (8 Spielklassen höher) erstmal ausgiebig in Kelkheim verfuhren. Als diese dann mit 40-45 Minuten Verspätung im Spiellokal eintrafen, war das Schlimmste für West schon überstanden und sie siegten 4:0.
Trotzdem war diese Pokalrunde für unsere Teams ein ein sehr erfolgreicher Wettbewerb!.


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