Leider ließ der Besuch der Jugend-Weihnachtsfeier etwas zu wünschen übrig, doch die
Anwesenden Kids und Eltern hatten trotzdem ihren Spaß. Während die Schach-begeisterten
Kids ihr eigenes, kleines Weihnachtsblitzturnier in zwei
Gruppen austrugen. Sieger der Gruppe bis 15 Jahre wurde Maxi vor Justin und Fabian;
bei den "Kleinen" war Lars ganz groß und gewann das Turnier mit Glück und Geschick vor
Dominik. Auf dem geteilten 3. Platz landeten Daniel, Florian und Jannik.
Währenddessen sassen die Eltern gemütlich beisammen, philosophierten über dit und dat
und labten sich an den mitgebrachten Leckereien.
Anschließend berichtete der Jugendleiter Alexander über die erfolgreichen Teilnahmen
unserer jugendlichen Schachfreunde bei den MTSJ-Meisterschaften,
diversen Jugendturnieren und in der Schülerliga, die unsere
Jungs vor den beiden Schlussrunden anführen.
Justin erhielt eine Ehrung für die Wiederholung seines
Durchmarsches aus dem Vorjahr, mit dem er sich erneut den Titel des
Jugendvereinsmeisters sicherte. Auf den geteilten zweiten Platz kamen Deniz,
Joshua und Maxi.
Zum diesjährigen Weihnachtsblitzturnier fanden sich dann
16 Schachfreunde im Vereinshaus ein, sodass die letzte Veranstaltung des Jahres 2008
quantitativ und qualitativ wieder eines der Highlights im Turnierkalender darstellte.
Frank konnte diesmal seiner Favoritenrolle gerecht werden
und gab nur in den beiden Schlussrunden je ein Remis ab. Zweiter wurde Alex, der sehr
stark angefangen hatte, dann aber "durchhing" und sich erst in der Schlussrunde von
Thali (3. Platz) absetzen konnte.
| Rang | Spieler | Punkte |
| 1. | Staiger,Frank | 14 |
| 2. | Matzies,Alexander | 12 |
| 3. | Thalheimer,Stefan | 11 |
| 4. | Berner,Manfred | 10,5 |
| 5.-6. | Gutacker,Stephan Erbach,Markus | 9 |
| 7. | Dr.Fröhlich,Andreas | 8,5 |
| 8.-9. | Boethelt,Klaus-Dieter Trösch,Walter | 8 |
| 10. | Staiger,Maximilian | 7 |
| 11. | Reyher,Werner | 6,5 |
| 12. | Lange,Martin | 6 |
| 13.-14. | Hassel,Fabian Linden,Andreas | 4 |
| 15. | Staiger,Niklas | 2 |
| 16. | Staiger,Jannik | 0,5 |
Abschließend möchte ich mich bei den Vorstandskollegen und allen Schachfreunden
für den Einsatz und die Unterstützung im vergangenen Jahr bedanken und hoffe, dass
das neue Jahr für die Schachfreunde genauso erfolgreich beginnt, wie das alte nun
zu Ende geht.
In diesem Sinne bleibt mir nun nur noch euch allen ein frohes und besinnliches
Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen.
Eines der größten Schachevents, die Schacholympiade, findet nicht häufig in Deutschland statt, und so machte ich mich nach Dresden auf, die 150 Nationalmannschaften im "offenen" (sprich: Herrenturnier) und 110 Teams im Frauenwettbewerb zu bewundern. Dazu spielte ich den Deutschland-Cup in der DWZ-Gruppe 1900-1999 mit, nicht nur, um selbst etwas zu gewinnen, sondern auch, um die Leistungen der Nationalmannschaften bzw. die eigene (Nicht-)Leistung besser einordnen zu können.
Im Vorfeld wurde der Modus der Olympiade geändert:
- Die Einführung von Mannschaftspunkten als Hauptwertung
- Ein Team besteht aus 4 Spielern und einem Ersatzspieler
- Wer zum offiziellen Beginn nicht anwesend ist, verliert
- Remisangebote sind erst nach dem 30.Zug erlaubt
Vor allem der letzte Punkt sollte die Attraktivität der Veranstaltung verbessern, was aus
meiner Sicht auch vollkommen aufging: Nicht nur im Frauenturnier, sondern auch im offenen
Wettbewerb, in dem eine höhere Leistungsdichte herrschte, entstanden haufenweise interessante
Stellungen, die bis ins Endspiel ausgekämpft wurden. Übrigens könnte der Erfolg dieser Regel
auf Profiebene sich auch auf das Breitenschach auswirken: Man überlegt wohl die Übernahme der
Regel in die Fide-Regeln, so dass die Regel dann für jeden Wettbewerb gilt.
Die Anwesenheitspflicht der Spieler zu Beginn einer Partie wurde tatsächlich streng ausgelegt:
Wer entweder eine Minute zu spät kam oder pünktlich anwesend war, aber dem Gegner nicht die
Hand reichte, hatte schon verloren. Dies traf in den ersten Runden einige Spieler, auch wenn
die Verspätung unverschuldet war. Für den Deutschland-Cup galt diese Regel übrigens auch, wie
mir der Schiedsrichter meiner Gruppe versicherte; Also waren alle Spieler des Deutschland-Cups
am ersten Tag pünktlich an den Brettern. Es folgte jedoch nicht die Freigabe der Bretter,
sondern verschiedene Sponsorenvertreter sowie Veranstalter des Rahmenprogramms hielten mehr
oder minder kurze Reden. Dies hatte zur Folge, dass die Runden mit Verspätung anfingen und
nicht immer im Hauptspielsaal, der Platz für ca. 1000 Spieler bot, beendet werden konnten.
Nichtsdestotrotz gab es während des Deutschland-Cups kaum Streitfälle, was für ein Turnier
dieser Größenordnung nicht selbstverständlich war.
Kurz zu meiner Leistung: Ich überstand die erste Runde, da ich im 6-gegen-5-Minuten-Blitz das nötige Glück hatte. Dann schied ich in der 2.Runde gegen einen Jugendspieler aus (siehe Partie).
Der Rest des Turniers war dann nicht mehr so spannend (Am Ende 2,5/6). Der Zeitmodus
(90 Min. für 40 Z. + 15 Min. danach + 30 Sekunden pro Z.) ist - sagen wir - gewöhnungsbedürftig.
Wenn man früh aus der Eröffnungstheorie raus ist, wird die Zeit zur Zeitkontrolle hin sehr knapp.
Andererseits kommt man durch das Inkrement nie in allerhöchste Zeitnot. Die Profis, die denselben
Zeitmodus spielten, hatten mehr Erfahrung mit dem Zeitmodus und kamen dementsprechend besser
damit zurecht. Zeitnotbedingte grobe Schnitzer, wie etwa der von Judit Polgar, die für Ungarn
im offenen Turnier u.a. mit Leko und Almasi antrat, waren eher die Ausnahme.
Das Zuschauerinteresse am Hauptevent war vor allem am Wochenende so groß, dass es schwer war,
manche Partien zu verfolgen. Die Begegnungen von Deutschland 1 sowie dem Spitzenduell wurden
auf die Bühne verlegt, so dass man zusammen mit der Projektion der aktuellen Stellung einen
ordentlichen Überblick behielt.
Der Rest des Spielsaals war für Inhaber der Standardeintrittskarte nicht zugänglich. Man konnte
etwa ein Viertel aller Partien von der Seite des Spielsaals beobachten. Wer in den Innenraum
wollte, konnte eine "Gold"-Eintrittskarte für den vierfachen Preis kaufen. Ausgewählte
Spitzenpartien wurden in der Aula von GM Bischoff kompetent und eloquent kommentiert.
Die Favoritenrolle im Hauptturnier war schnell vergeben: Russland um Vize-Weltmeister Kramnik
stellte das stärkste Team (nach Eloschnitt) und wurden ab Runde 1 gejagt. Auch die Ukraine,
China und Azerbaidschan wiesen einen Elo-schnitt über 2700 aus. Dahinter kamen 19 Teams (u.a.
Deutschland und Titelverteidiger Armenien), die alle das Potenzial für eine Medaille hatten.
Beeindruckend war die Menge an Großmeistern, die bis weit in das Mittelfeld reichte.
Beispielsweise ein Korchnoi (Schweiz) oder Gurevich (Türkei) spielten an den Spitzenbrettern.
Dazu überzeugten mich 2700er, die ich vorher noch nie gehört hatte, z.B. die Azerbaidschaner
und die Chinesen um Wang Yue, der in den letzten beiden Jahren (fast) unbesiegt war.
Auch Youngsters wie Magnus Carlsen, Fabiano Caruana und Sergey Karjakin erzeugten großes
Zuschauerinteresse.
Das deutsche Team startete furios und erspielte sich die Tabellenführung mit einem Sieg gegen Spanien. Danach trafen sie auf die Turnierfavoriten Russland und Ukraine. In diesen kräftezehrenden Begegnungen holten sie jeweils ein 2:2 heraus, und es schien, als sei eine Podestplatzierung in Reichweite. Vor allem Naiditsch spielte in dieser Phase herausragend (Sieg gegen Shirov, Remisen gegen Kramnik und Ivantchuk), aber auch der Durchhaltewillen von Gustafsson gegen Morozevich in einem Turmendspiel mit Minusbauer war groß genug, um den Mannschaftspunkt zu sichern. Danach verloren sie den Faden und verloren knapp gegen Israel und die USA. Am Ende sprang ein ordentlicher 13.Platz heraus. Die höchste ELO-Leistung erspielte Georg Meier aus der zweiten deutschen Mannschaft (7/9, Remis gegen Carlsen).
Was man noch beobachten konnte, war die Körpersprache der Spitzenspieler: Topalovs Gestik unterstrich unnachahmlich die eigene (meist vorteilhafte) Position. Shirov berechnet Varianten, indem er sich von der Stellung abwendet und sie nur im Kopf durchspielt. Die Armenier (u.a. Aronian) wirkten stets konzentriert und hellwach, obwohl sie zumeist nur mit dem Stammpersonal antraten und auf Rotation verzichteten. Vor allem Sargissian überzeugte, weil er nicht nur schlechtere Postionen zusammenhielt (gegen Azerbaidschan), sondern auch gleich zweimal positionell opferte, um mit gedeckten Freibauern im Endspiel den Punkt einzufahren (gegen Stellwagen und Grischuk), so dass er maßgeblichen Anteil am Aufstieg Armeniens hatte. Dies genügte, um die Schacholympiade in Dresden zu gewinnen und den Titel zu verteidigen.
Im Frauenturnier war die Lage etwas übersichtlicher, da nur wenige Teams eine ausgeglichen
starke Aufstellung aufbieten konnten. Russland um Weltmeisterin Kosteniuk war noch mehr als
im offenen Turnier Favorit. Andere Favoriten waren die Ukraine, China mit der erst 14jährigen
Hou (ELO 2578) und Georgien. Die deutsche Mannschaft um die Dresdenerin Pähtz war an 12 gesetzt.
Es wurde schnell klar, dass die deutsche Mannschaft nur eine Chance hatte, wenn Pähtz ein
überragendes Turnier spielte. Dies gelang ihr leider nicht, und die Mannschaft ließ wertvolle
Punkte gegen Italien, Estland und Luxemburg liegen. Immerhin gelang ein Endspurt und man
erreichte noch den 20.Platz.
Russland hatte auch schwer zu kämpfen: Mit Mühe schlug man Österreich, bevor man gegen Polen
und die USA Punkte liegen ließ und den Anschluss zur Spitze verlor. Am Ende konnte kein Team
völlig dominieren. Es gewann Georgien mit der herausragenden Ex-Weltmeisterin Chiburdanidze
vor der ausgeglichen besetzten Ukraine.
Insgesamt bestätigte sich der Eindruck, das größte Schachturnier der Welt besucht zu haben. Die Vielzahl von Spitzenspielern aller Kulturen spiegelte sich auch im Stadtbild wieder, denn man traf einige Spieler auch außerhalb des Wettbewerbs. Das Rahmenprogramm war meiner Meinung nach des Ereignisses würdig, vom Friedensgebet in der Frauenkirche bis zu interessanten, schachbezogenen Ausstellungen in verschiedenen Museen.
Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht an Alex!
Am letzten Freitag des Monats ab 19:30 Uhr findet immer unser traditionelles Monatsblitzturnier statt. Gäste sind herzlich willkommen!
| Rang | Spieler | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | Pkte | Teil |
| 1. | Staiger,Frank | 13 | 11 | - | 11 | 11 | 8 | 14 | 11 | 9,5 | 9 | 80,5 | 9 |
| 2. | Matzies,Alexander | 9 | 10 | 8 | 7 | 10 | - | 11 | 10 | 10,5 | - | 68,5 | 8 |
| 3. | Dr.Fröhlich,Andreas | 10,5 | 7,5 | - | 10 | - | 7 | 12 | 8,5 | 10,5 | - | 66 | 7 |
| 4. | Erbach,Markus | 7 | 4 | 5,5 | 5 | 5,5 | 4 | 13 | 8,5 | 7,5 | - | 52 | 9 |
| 5. | Gutacker,Stephan | 12 | 4 | 9 | - | - | - | 5 | 3,5 | 5 | 8 | 46,5 | 7 |
| 6. | Lange,Martin | - | 6 | 3 | 3,5 | 7,5 | - | 8 | 7 | 7,5 | 6,5 | 46 | 8 |
| 7. | Trösch,Walter | 5,5 | 2 | 5,5 | 3,5 | 7,5 | 6 | 9,5 | 5 | 2 | 1 | 42,5 | 10 |
| 8. | Boethelt,KD | 5,5 | 9 | - | 6 | - | 3 | 9,5 | - | 6 | - | 39 | 6 |
| 9. | Sasse,Harald | - | 4 | 4 | 9 | 5,5 | - | 1,5 | 3,5 | 9,5 | 3 | 38,5 | 8 |
| 10. | Reyher,Werner | - | 7,5 | 7 | - | - | 5 | 6,5 | 6 | - | 5 | 37 | 6 |
| 11. | Thalheimer,Stefan | 8 | - | - | 8 | 4 | - | - | - | - | 6,5 | 26,5 | 4 |
| 12. | Berner,Manfred | 10,5 | - | - | - | 9 | - | - | - | - | - | 19,5 | 2 |
| 13. | Staiger,Maximilian | 3 | - | - | 1,5 | - | - | 6,5 | - | - | 4 | 15 | 4 |
| 14. | Staiger,Niklas | 2 | 1 | - | 1,5 | 3 | 2 | 1,5 | - | 3 | 2 | 15 | 8 |
| 15. | Linden,Andreas | - | - | - | - | - | - | - | 2 | 4 | - | 6 | 2 |
| 15. | Walther,Hansjörg | 4 | - | 2 | - | - | - | - | - | - | - | 6 | 2 |
| 17. | Hennig,Joshua | 1 | - | - | - | - | - | 4 | 1 | - | - | 6 | 3 |
| 18. | Hassel,Fabian | - | - | - | - | - | - | 3 | - | - | - | 3 | 1 |
| 19. | Findeis,Gerhard | - | - | 1 | - | 2 | - | - | - | - | - | 3 | 2 |
| 20. | Brielmeyer,Sebastian | - | - | - | - | - | 1 | - | - | - | - | 1 | 1 |
| 20. | Pöhlmann,Peter | - | - | - | - | - | - | - | - | 1 | - | 1 | 1 |
| 20. | Staiger,Jannik | - | - | - | - | 1 | - | - | - | - | - | 1 | 1 |
| Anz. Teilnehmer | 13 | 11 | 9 | 11 | 11 | 8 | 14 | 11 | 12 | 9 | Ø | 11 |
Die Gesamttabelle ergibt sich aus der Platzierung der Einzelturniere:
Der Letztplatzierte bekommt jeweils 1 Punkt, der Vorletzte 2 usw. bis zum Sieger des
Einzelturniers, der soviel Punkte bekommt, wie es Teilnehmer waren.
Bei Punktgleichheit werden die Punkte addiert und auf die Punktgleichen aufgeteilt.
Die drei schlechtesten Ergebnisse jedes Spielers werden gestrichen (grau hinterlegt).
In der Gesamtabrechnung kam es fast zum Vorjahresstand, Frank gewann erwartungsgemäß vor Alex und Andreas, die sich nur in der 9. Runde an ihm vorbei schieben konnten.
Mit 16 Meldungen zum Vereinsturnier 07/08 hat sich eine
erfreuliche Belebung unseres wichtigsten Turnierangebotes ergeben.
Nach Abwägung verschiedener Vorschläge wurde beschlossen, den Vorjahresmodus beizubehalten.
In der Vorrunde wird in zwei 8er-Gruppen Jeder-gegen-Jeden gespielt.
(Bei Punktgleichheit nach der Vorrunde entscheidet die Feinwertung).
Die Partien beginnen (wenn nicht anders verabredet) um 19:30 Uhr, die Bedenkzeit ist 90
Min. für 40 Züge + 30 Min. für 20 Züge + 20 Sek. pro Zug für den Rest (Option 15 auf
den digitalen Uhren).
| Rang | Gruppe A | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | Pkte | SB |
| 1. | Staiger,Frank | X | ½ | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 6,5 | 18,25 |
| 2. | Gutacker,Stephan | ½ | X | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5,5 | 14,25 |
| 3. | Thalheimer,Stefan | 0 | 1 | X | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5 | 11,5 |
| 4. | Reyher,Werner | 0 | 0 | 1 | X | 1 | 1 | 1 | 1k | 5 | 11 |
| 5. | Boethelt,K-D | 0 | 0 | 0 | 0 | X | 1 | 1 | 1 | 3 | 3 |
| 6. | Hennig,Joshua | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | X | ½ | 1k | 1,5 | 0,75 |
| 7. | Staiger,Maxi | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ½ | X | 1k | 1,5 | 0,75 |
| 8. | Ferdinand,Rolf | 0 | 0 | 0 | 0k | 0 | 0k | 0k | X | 0 | 0 |
Runde 1 Ferdinand-Gutacker / Boethelt-Reyher / Hennig-Staiger,F / Thalheimer-Staiger,M
Runde 2 Gutacker-Staiger,M / Staiger,F-Thalheimer / Reyher-Hennig / Ferdinand-Boethelt
Runde 3 Boethelt-Gutacker / Hennig-Ferdinand / Thalheimer-Reyher / Staiger,M-Staiger,F
Runde 4 Gutacker-Staiger,F / Reyher-Staiger,M / Ferdinand-Thalheimer / Boethelt-Hennig
Runde 5 Hennig-Gutacker / Thalheimer-Boethelt / Staiger,M-Ferdinand / Staiger,F-Reyher
Runde 6 Gutacker-Reyher / Ferdinand-Staiger,F / Boethelt-Staiger,M / Hennig-Thalheimer
Runde 7 Thalheimer-Gutacker / Staiger,M-Hennig / Staiger,F-Boethelt / Reyher-Ferdinand
| Rang | Gruppe B | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | Pkte | SB |
| 1. | Berner,Manfred | X | ½ | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 6,5 | 18,25 |
| 2. | Dr.Fröhlich,Andreas | ½ | X | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1k | 6,5 | 18,25 |
| 3. | Sasse,Harald | 0 | 0 | X | ½ | 1 | 1 | 1 | 0 | 3,5 | 8,75 |
| 4. | Brossette,Horst | 0 | 0 | ½ | X | 0 | 1 | 1 | 1k | 3,5 | 6,75 |
| 5. | Findeis,Gerhard | 0 | 0 | 0 | 1 | X | 0 | 1 | 1 | 3 | 6,5 |
| 6. | Bollerhey,Gerhard | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | X | 0 | 1k | 2 | 4 |
| 7. | Staiger,Niklas | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | X | 1k | 2 | 3 |
| 8. | Wölfinger,Pascal | 0 | 0k | 1 | 0k | 0 | 0k | 0k | X | 1 | 3,5 |
Runde 1 Berner-Bollerhey / Brossette-Staiger,N / Dr.Fröhlich-Sasse / Findeis-Wölfinger
Runde 2 Bollerhey-Wölfinger / Sasse-Findeis / Staiger,N-Dr.Fröhlich / Berner-Brossette
Runde 3 Brossette-Bollerhey / Dr.Fröhlich-Berner / Findeis-Staiger,N / Wölfinger-Sasse
Runde 4 Bollerhey-Sasse / Staiger,N-Wölfinger / Berner-Findeis / Brossette-Dr.Fröhlich
Runde 5 Dr.Fröhlich-Bollerhey / Findeis-Brossette / Wölfinger-Berner / Sasse-Staiger,N
Runde 6 Bollerhey-Staiger,N / Berner-Sasse / Brossette-Wölfinger / Dr.Fröhlich-Findeis
Runde 7 Findeis-Bollerhey / Wölfinger-Dr.Fröhlich / Sasse-Brossette / Staiger,N-Berner
Joshua gewann die Stichpartie gegen Maxi, während Andreas sich gegen Manfred durchsetzen konnte.
Die Farbverteilung in der ersten Endrundenpartie wurde ausgelost. Bei unentschiedenem Ausgang in der Endrunde erfolgt eine Schnellpartie (15-min mit vertauschten Farben), endet auch diese Remis, je eine Blitzpartie (erneut Farbtausch) bis zur Entscheidung.
| Paarungen | Spieler A | Spieler B | Ergebnis |
| 8. GrB - 8. GrA | Wölfinger,Pascal | Ferdinand,Rolf | - |
| 7. GrB - 7. GrA | Staiger,Niklas | Staiger,Maximilian | 0:1 |
| 6. GrA - 6. GrB | Hennig,Joshua | Bollerhey,Gerhard | 1:0 |
| 5. GrB - 5. GrA | Findeis,Gerhard | Boethelt,K-D | 0:1 |
| 4. GrB - 4. GrA | Brossette,Horst | Reyher,Werner | 0:1 |
| 3. GrA - 3. GrB | Thalheimer,Stefan | Sasse,Harald | 1:0 |
| 2. GrB - 1. GrA | Berner,Manfred | Staiger,Frank | 1:0 |
| 1. GrB - 2. GrA | Dr.Fröhlich,Andreas | Gutacker,Stephan | 1:0 |
| Spiel um Platz 3 | Staiger,Frank | Gutacker,Stephan | 1:0 |
| Spiel um Platz 1 | Dr.Fröhlich,Andreas | Berner,Manfred | 1/2 , 0:1 |
Nach hartem Fight konnte sich Manfred in der Entscheidungspartie (15min) der Vereinsmeisterschaft
2008 gegen Andreas durchsetzen und sicherte sich, mit einer tollen Leistung über das gesamte Turnier
hinweg, hochverdient seinen ersten Vereinsmeister-Titel! GRATULATION!
Andreas wurde Vizemeister, vor Frank, der sich nach der Halbfinalniederlage gegen Manfred mit dem
dritten Platz zufrieden geben mußte.
Die Turniersaison mit den gigantischen
Chess Classis Mainz, den
hessischen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften in Raunheim und nicht zuletzt den
Kelkheimer Stadtmeisterschaften
ist vorüber.
Berichte, Tabellen und Fotos zu den Turnieren findet ihr auf den verlinkten Seiten, weitere
folgen in Kürze.
Mit 25 Teilnehmern (12 Erwachsene und 13 Jugendliche) hatten die Kelkheimer Stadtmeisterschaften einen deutlichen Teilnehmerzuwachs zu vermelden und konnten so in einem würdigen Rahmen stattfinden.
| Die Gruppe der Jugendlichen und Schüler | ![]() |
Bei den Jugendlichen und Schülern waren fast doppelt so viele Teilnehmer am Start wie im Vorjahr
und so wurde Frank Staiger, der die Turnierleitung übernommen hatte, vor die Aufgabe gestellt,
gleich zwei Turniere parallel im Schweizer System zu organisieren.
Aufgrund der gestiegenen Teilnehmerzahlen beschlossen wir obendrein, die Rundenzahl von 5 auf 6 zu
erhöhen, um den Zufall durch Losglück/-pech weitgehend zu minimieren. Dies erwies sich jedoch im
Nachhinein als nicht erforderlich, da Joshua in den Runden 2-4 mit Fabian, Maxi und Justin
nacheinander alle 3 Mitfavoriten "abservierte" und auch in den beiden Schlussrunden nichts mehr
anbrennen ließ. Mit diesem souveränen 6 aus 6 Durchmarsch sicherte sich Joshua somit, nach
viermaligem Gewinn der Schüler-Stadtmeisterschaft, erstmals den Titel des
Jugend-Stadtmeisters!
Nachdem der Titel vergeben war, einigten sich Justin und Maxi, die bis zur letzten Runde noch auf
einen Ausrutscher Joshuas gehofft hatten, in ihrer Schlussrundenbegegnung auf Remis und teilten
sich Platz 2. Justin kam somit in der Jugendwertung auf den Silber-Rang, während Maxi den Titel
des Schüler-Stadtmeisters verbuchen konnte.
Auf dem geteilten 4.-5. Platz kamen Leon D-F (3. Rang bei den Jugendlichen) und Niklas (2. bei den
Schülern) ins Ziel.
Um die Bronzemedaille bei den Schülern, wurde ein Stechen erforderlich, da mit Leon B., Marvin, Robin und Fabian gleich vier Spieler punktgleich auf dem 6.-9. Rang landeten. Robin verzichtete auf dabei seine Teilnahme, sodass es ein Dreikampf wurde. Nachdem sowohl Marvin als auch Fabian gegen Leon gewinnen konnte, kam es zum Showdown zwischen Marvin und Fabian, in dem sich Fabian sehr sicher durchsetzen konnte und somit auf den Bronzerang kletterte.
| Jugend- und Schülerturnier | ||||
| 1. | Joshua Hennig | 6 | Jugend - 1. | |
| 2.-3. | Justin Miller | 4,5 | Jugend - 2. | |
| 2.-3. | Maximilian Staiger | 4,5 | Schüler - 1. | |
| 4.-5. | Leon Dolezalek-Frese | 4 | Jugend - 3. | |
| 4.-5. | Niklas Staiger | 4 | Schüler - 2. | |
| 6.-9. | Fabian Hassel | 3 | S1 | Schüler - 3. |
| 6.-9. | Marvin Deutscher | 3 | S2 | |
| 6.-9. | Leon Bender | 3 | S3 | |
| 6.-9. | Robin Deutscher | 3 | S- | |
| 10.-12. | Dominik Scheithauer | 2 | ||
| 10.-12. | Jannik Staiger | 2 | ||
| 10.-12. | Marcel Studenroth | 2 | ||
| 13. | Lars Lange | 1 |
| Die Gruppe Aktive, Passive und Senioren | ![]() |
Die Gruppen der Aktiven, Passiven und Senioren wurden wie gehabt in einem gemeinsamen Turnier ebenfalls nach 6 Runden Schweizer System ausgespielt.
| Aktive, Passive und Senioren | |||
| 1. | Frank Staiger | 5,5 | Aktive - 1. |
| 2. | Stefan Thalheimer | 4 | Aktive - 2. |
| 3. | Manfred Berner | 4 | Senioren - 1. |
| 4.-5. | Martin Lange | 3,5 | Aktive - 3. |
| 4.-5. | Alexander Matzies | 3,5 | |
| 6.-8. | Markus Erbach | 3 | |
| 6.-8. | Stephan Gutacker | 3 | |
| 6.-8. | Hans-Peter Hinkel | 3 | Passive - 1. |
| 9. | Harald Sasse | 2,5 | Senioren - 2. |
| 10. | Walter Trösch | 2 | Senioren - 3. |
| 11.-12. | Hartmut Deutscher | 1 | Passive - 2. |
| 11.-12. | Fred Hinkel | 1 | Passive - 3. |
Ins Schwitzen kam Frank diesmal nicht nur bei der Organisation der beiden Schweizer System
Turniere, sondern auch in seinen Partien gegen Alex, Stefan und Harald. Am Ende holte er sich aber
doch den 7. Titel in Folge.
Um die weiteren Plätze war es wieder gewohnt eng. In der letzten Runde einigten sich Stefan und Manfred,
in der regulären Partie noch auf Remis - um dann direkt in den Stichkämpfen wieder in den Clinch zu
gehen. Dabei neutralisierten sich die Beiden lange Zeit und es waren etliche (ich glaube es waren 4)
Blitzmatches erforderlich, bis einer daneben griff. Dabei hatte Stefan das glücklichere Ende für
sich und sicherte sich die Vizemeisterschaft, während Manfred sich als Drittplatzierter mit dem Titel
des Senioren-Stadtmeisters trösten konnte.
Auch um die Bronzemedaille wäre ein Stichkampf zwischen den gemeinsam auf Platz 4-5 eingekommenen
Martin und Alex Matzies erforderlich gewesen, aber Alex verzichtete daauf und überließ Martin
das Edelmetall kampflos.
Bei den Passiven verteidigte Hans-Peter den Titel des Stadtmeisters gegen Hartmut (Silbermedaille nach Gewinn des Stichkampfes) und seinen Vater Fred. Zweiter der Seniorenwertung wurde Harald, vor Walter der die Bronzemedaille errang.
| And the winners are... | ![]() |
An den vielen Stichkämpfen erkennt man schon, dass um das Edelmetall sportlich verbissen gefightet wurde - trotzdem fand das Turnier in einem sehr gemütlichen Rahmen statt und auch an Kuchen und Getränke hatten die guten Geister gedacht (vielen Dank an Frau Lange und Frau Staiger).
| Die Teilnehmer der Kelkheimer Stadtmeisterschaft | ![]() |
Auch von Seiten der Stadt Kelkheim wurde das Turnier gewürdigt, indem Stadtrat Ottmar Nicolaus sich viel Zeit nahm, um den letzten Runden des Turniers beizuwohnen und anschließend die frisch gebackenen Stadtmeister zu ehren. Dafür an dieser Stelle nochmals vielen Dank!
Auch dieses Jahr waren etliche Schachfreunde bei der 8. Auflage der Chess Classic Mainz 2008 aktiv: Vier unserer hoffnungsvollen Nachwuchskräfte nahmen bei den Mini-Ordix-Open teil und drei Schachfreunde versuchten sich in dem fast 700 Mann starken Feld des Ordix-Open.
Mit 104 Teilnehmern bis 14 Jahre, die ein siebenrundiges Schweizer-System-Turnier austrugen, war das Mini-Ordix-Open in der Breite sehr gut besetzt und auch über mangelnde Qualität kann man sich bei vier Teilnehmner über 2.000 DWZ nicht beklagen...Endtabelle des Mini-Ordix-Open
Das Ordix-Open war wieder ein absolutes Megaturnier mit je 50 GMs
und IMs sowie etlichen weiteren Titelträgern. Da war es für unsere 3 tapferen Recken natürlich
schwer sich in Szene zu setzen.
Justin, der zum ersten Mal bei diesem Mega-Event teilnahm, fand sich
so ziemlich am Ende der Setzliste wieder und bekam im gesamten Turnier nicht einen einzigen Gegner,
der nicht mindestens 350 DWZ-Punkte schwerer war - im Schnitt waren es gar 660 DWZ-Punkte Differenz.
Trotzdem fightete er in jeder Partie - und drei Mal schnappte er dann auch zu und sicherte sich am
Ende 2,5 Punkte und Platz 662. Damit spielte er eine prima DWZ-Performance von 1.250.
Bei unserem erfahrensten Kämpfer Werner wechselten sich zu Beginn
Siege und Niederlagen in schöner Regelmäßigkeit ab, aber mit zunehmender Turnierdauer musste
Werner der enormen Anstrengung immer mehr Tribut zollen. Letztlich kam er nach drei eher mäßigen
Begegnungen zum Ende hin mit 4 Punkten auf Platz 555 ein.
Völlig anders lief es für Stephan, dessen Setzlistenplatz nur wenig
über Werners lag, der aber nach anfänglichen Schwierigkeiten nach und nach immer besser ins Turnier
kam und mit 2,5 aus 3 in den Schlussrunden als 7. fast noch den Sprung in die Preisränge seiner
Rating-Gruppe (bis DWZ 2.000) geschafft hätte. Mit seinen 6 Punkten und Gesamtplatz 296 kann er
durchaus zufrieden sein, aber vielleicht hätte er in der letzten Runde gegen einen DWZ 2117 etwas
mutiger sein sollen - immerhin hätte er, im Falle eines Sieges, 300€ für den zweiten Platz der
Rating-Gruppe einstreichen können...
Ach ja... und dann war da noch das Simultanturnier gegen den Weltmeister
Viswanathan Anand, das sich Justin auch auf keinen Fall entgehen lassen wollte. Kurzerhand
wurde über ebay ein Startplatz ersteigert - und dann war er fällig, der WM... oder jedenfalls fast...
Immerhin 30 Züge konnte Justin dem zich-fachen Gewinner der Chess Classic Championship mit ELO 2.800
Paroli bieten, bevor er nach knapp 3 Stunden doch hopps genommen wurde.
Was bleibt ist ein unvergessliches Erlebnis und viel Motivation, fleissig weiter zu trainieren...
Soeben hat sich der
ste Besucher (!) hier auf unseren Seiten eingefunden!
Alleine im Laufe der letzten acht Monate waren somit 5.000 Besucher auf unseren Seiten, also eine durchschnittliche tägliche Besucherzahl von über 20 Mitgliedern bzw. an unserem Verein interessierten Gästen - das ist einfach Spitze !!
Vielen Dank besonders an Alle die sich mit einbringen, sei es durch Eintragung im Gästebuch, Übermittlung von Beiträgen oder auch persönliches Feedback - so macht die Arbeit an unserer Seite richtig Spaß !
Die Juli-Trainingsabende standen unter dem Zeichen der Sommerturniere, bei denen in 5-rundigen Schweizer System-Turnieren mit wechselnden Bedenkzeiten von 10/15/20 Minuten pro Partie auch die etwas gemütlicheren Schachspieler zu ihrem Recht kamen.
| Rang | Spieler | 10min | 15min | 20min | Punkte |
| 1. | Staiger,Frank | 10 | 10 | 11 | 31 |
| 2. | Gutacker,Stephan | 8,5 | 9 | 7,5 | 25 |
| 3. | Berner,Manfred | 8,5 | 7,5 | 7,5 | 23,5 |
| 4. | Staiger,Maximilian | 5,5 | 5,5 | 7,5 | 18,5 |
| 5. | Prof.Heitz, Ewald | 5,5 | 5,5 | 2 | 13 |
| 6. | Lange,Martin | - | 7,5 | 5 | 12,5 |
| 7. | Thalheimer,Stefan | - | - | 10 | 10 |
| 8. | Reyher,Werner | - | - | 7,5 | 7,5 |
| 9.-11. | Erbach,Markus | 7 | - | - | 7 |
| 9.-11. | Findeis,Gerhard | - | 3,5 | 3,5 | 7 |
| 9.-11. | Trösch,Walter | 3,5 | 3,5 | - | 7 |
| 12. | Staiger,Niklas | 2 | 2 | 1 | 5 |
| 13.-14. | Boethelt,Klaus-Dieter | 3,5 | - | - | 3,5 |
| 13.-14. | Sasse,Harald | - | - | 3,5 | 3,5 |
| 13.-14. | Brielmeyer,Sebastian | 1 | - | - | 1 |
| 13.-14. | Schmidt-Kreusel,Sigrid | - | 1 | - | 1 |
Die Spannung der erste Runde bei 10 Minuten Bedenkzeit
lebte von den Zweikämpfen Stephan-Manfred, Ewald-Maxi und Walter gegen Klaus-Dieter,
ansonsten konnten sich die Favoriten weitgehend durchsetzen.
Das war auch in Runde zwei bei 15 Minuten Bedenkzeit nicht
anders, allerdings konnte sich Stephan durch den Letztrundensieg gegen Manfred
vorentscheidend von ihm absetzen.
Runde drei hatte bei 20 Minuten dann schon wesentlich weniger
Blitzcharakter, was diesmal überraschenderweise nicht den Senioren zu Oberwasser verhalf,
sondern einen ziemlich unerwarteten Shooting-Star gebar: Maxi kam mit dieser Bedenkzeit
nämlich hervorragend zurecht und spielte "wie ein junger Gott". Nach Siegen gegen Niklas
(nur wenige Minuten), den Spitzenspieler der Zweiten Harald (mit Traumkombination) und
Manfred (!!) landete er gemeinsam mit der Phalanx der Erstmannschaftsspieler auf dem 3.
Platz - und es wäre sogar noch mehr drin gewesen, wenn er seine überlegene Stellung der
letzten Runde gegen Thali etwas cooler ausgenutzt hätte, aber gegen Stefans routinierte
Zockerkünste hatte er dann doch das Nachsehen.
In der Gesamttabelle des Sommerturniers landete er trotzdem
auf einem hervorragenden 4. Platz und zeigte, dass unsere aufstrebende Jugend die
Revolution gegen die Arrivierten der Ersten und Zweiten bereits begonnen hat!
Für dieses Jahr durften sich aber noch mal die Altbekannten in die Siegerliste eintragen,
nämlich Manfred als Dritter, Stephan als Vize und Frank als Sieger.
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Das traditionelle Grillfest zum Saisonabschluss
schien unter keinem guten Stern zu stehen, denn ausgerechnet zu der angesetzten Zeit
hatten die Wetterfrösche eine 30-70-prozentige Niederschlagswahrscheinlichkeit
vorhergesagt. Wir beschlossen, es darauf ankommen zu lassen - aber just in dem Moment,
als sich die Wanderer von der Taunushöhe aus "in die Wald schlugen", begann es zu
regnen. Trotz (oder wegen !?) diverser Beschwörungsrituale wie eine Schirmparade,
Regentanz, Stoßgebete und wütende Drohgebärden gen Himmel regnete es ununterbrochen,
bis wir 45 Minuten später auf der Viehweide ankamen. Hier wurde nun Kriegsrat gehalten und der Ältestenrat des Stammes beschloss, Markus' Vorschlag nachzukommen und die Fete in seine Scheune zu verlegen. Zuvor wollte man Petrus eine letzte 5-minütige Chance einräumen, die Schleusen doch noch zu schließen... Gerade als Frank den Beschluss verkündete, dass wir das von unserem Stoßtrupp mühsam aufgebauten Equipment nun doch wieder einsammeln sollen, erhörte uns der Wettergott dann aber doch noch und gönnte uns ein paar trockene Stunden. |
| Neben dem unvermeidlichen Klötzchen-Schieben und einiger ballsportlichen
Betätigung kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Bei Gegrilltem, vielen leckeren Salaten, Kuchen und Naschereien ließen wir es uns gutgehen... |
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| ...und wurden von Niki (dem Grilleur ist nix zu schwör!) bestens versorgt! |
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So wurde aus der Matsch-Partie doch noch eine sehr gemütliche Party... |
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...bei der man die Saison gemütlich ausklingen ließ und große Pläne für die kommende Saison schmiedete...
In der 1. Runde des 4er-Pokals erreichte die Zweite
einen sicheren 3:1 Sieg bei Hattersheim 3.
Nach Siegen von Harald am 1. und Klaus-Dieter am 3. Brett war das Match zwar schnell
entschieden, allerdings wurde am 2. und 4. noch lange um die Ehre gekämpft, wobei Horst
letztlich siegreich blieb, während Walter den "Ehrentreffer" gestattete.
Bei der Dritten gab es gegen Flörsheim 3, die eine Klasse
höher spielen (KA), wie erwartet ein enges Match. Letztlich wurde aber doch ein verdienter
und sicherer 2,5:1,5 Sieg eingefahren.
Der Vierten und Fünften konnte man gegen die
Bezirksligamannschaften von Hofheim 6 (BC) bzw. Nied 3 (BC) nur Aussenseiterchancen
einräumen. Allerdings kämpften unsere Jungs verbissen und fast wäre der Vierten auch
der Überraschungserfolg geglückt: Joshua am 1. und Maxi am 2. hatten ihre Gegner, die
jeweils 500-600 DWZ-Punkte mehr auf dem Buckel hatten, bestens im Griff und erreichten
beide Gewinnstellungen. Allerdings griff Joshua dann doch noch fehl, während Maxi
in hervorragender Manier den Ehrentreffer zum 1:3 erzielte.
Ähnliches wäre beinahe auch Leon Dolezalek-Frese geglückt, der seinem Gegner früh die
Dame abgeknöpft hatte und sehr konzentriert spielte. Allerdings vergab er zwei
Matchbälle, sprich: Mattkombinationen und stellte letztlich doch noch seine Dame ein.
Trotzdem eine ganz hervorragende Leistung Leons, auf die er trotz der Niederlage stolz
sein kann! Am Ende somit doch ein klares 4:0 für Nied.
| Runde 1 | |||||
| Hattersheim 3 (KA) | - | Kelkheim 2 | 1 : 3 | ||
| Kelkheim 3 | - | Flörsheim 3 (KA) | 2,5 : 1,5 | ||
| Kelkheim 4 | - | Hofheim 6 (BC) | 1 : 3 | ||
| Kelkheim 5 | - | Nied 3 (BC) | 0 : 4 |
Nach dem Ausscheiden unserer Dritten und Vierten in der 1. Runde des
4er-Pokals erwischte es nun in Runde 2 die Zweite
beim klaren 0,5:3,5 gegen Griesheim 1 und die Dritte beim 1:3 gegen Nied 3.
Klaus-Dieter holte ein Remis und Gerhard Findeis sicherte sich den vollen
Zähler.
Somit ist nur noch unsere Erste im Pokal-Rennen, wobei
der 3:1 Sieg bei West 3 auch nicht gerade leicht gefallen ist. Doch letztlich konnten
Alex (1), Tobias (1), Stephan (½) und Stefan (½) sich doch durchsetzen und in die
3. Runde einziehen.
| Runde 2 | |||||
| West 3 (BB) | - | Kelkheim 1 | 1 : 3 | ||
| Kelkheim 2 | - | Griesheim (MTS) | 0,5 : 3,5 | ||
| Kelkheim 3 | - | Nied 3 (BC) | 1 : 3 |
In der 3. Runde, die nur eine Zwischenrunde mit 4 Paarungen ist, um die Anzahl der Mannschaften fürs Achtelfinale auf 16 zu reduzieren, meinte es die Glücksfee gut mit unserer Ersten und bescherte ein Freilos. Somit ging es für uns in diesem Wettbewerb erst wieder im Achtelfinale weiter. Dabei hatten wir allerdings mit dem Hessenligisten Nied 1 einen "dicken Brummer" gezogen. Immerhin gelang Alex ein schöner Sieg gegen den starken Oliver Uwira, aber Manfred, Stefan und Tobias konnten gegen die übermächtigen Gegner nichts ausrichten.
| Achtelfinale | |||||
| Kelkheim 1 | - | Nied 1 (HL) | 1 : 3 |
Insgesamt also wieder eine ansprechende Pokalrunde unserer Teams, auch wenn dieses Jahr unser Schwerpunkt eindeutig auf der Mannschaftsrunde liegt...
Bei den Blitz-Mannschaftsmeisterschaften 2008 in Eppstein waren wir mit zwei Teams vertreten.
Leider konnten wir die Teams nicht ganz so stark besetzen wie wir uns das vorgestellt hatten,
entschieden uns aber trotzdem in der MTS-Klasse und der Bezirksklasse an den Start zu gehen,
obwohl wir auch drei Kreisklassenspieler dabei hatten und uns somit der Titel als MTS-Kreisblitz-MM
sicher gewesen wäre.
Team 2 mit Niklas (0,5/14), Hansjörg (2,5), Walter (3) und Maxi (1) war in dem Teilnehmerfeld mit je zwei Bezirksklasse, MTS-Liga, Landesklasse und Landesliga-Teams natürlich stark überfordert. Letztlich erreichten sie mit 2 Mannschafts- und 7 Brettpunkten nur den achten und letzten Rang; ein grandioser Sieg gelang ihnen aber trotzdem - allerdings ausgerechnet gegen unsere Erste, die auch nicht ihren besten Tag hatte...
Die Erste, sprich: Frank (10/14 nach guter Hinrunde mit 6/7), Alex (4,5), Markus (3) und Werner (4,5) blieben mit 6 Mannschafts- und 22 aus 56 möglichen Brettpunkten auf dem 7. Platz hängen.
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