Latest News » JHV + 80-J-Feier am 9.3. im Schäferjakob «

Liebe Schachfreunde,

hiermit laden wir zur Jahreshauptversammlung am Freitag, den 9. März 2012 um 19:00 Uhr in die "Guud Stubb" des Gasthauses "Zum Taunus" (Schäferjakob) ein.

Tagesordnung

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Feststellung der Zahl der anwesenden, stimmberechtigen Mitglieder und der Beschlussfähigkeit
  3. Genehmigung des Protokolles der letzten JHV und der vorliegenden Tagesordnung
  4. Ehrungen
  5. Berichte der Vorstandsmitglieder (1. Vorsitzender, Turnierleiter, Jugendleiter, Schulschachreferent, Materialwart, Kassierer)
  6. Aussprache über die Berichte
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Neuwahlen: I) Wahlleiter, II) Vorstandsmitglieder, III) Kassenprüfer
    Turnusgemäß zu wählen sind: 1. Vorsitzender, 2. Turnierleiter, Schriftführer, Jugendleiter
  10. Anträge
  11. Termine
  12. Verschiedenes

Anträge sind spätestens eine Woche vor Beginn der Versammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden einzureichen. Um rege Teilnahme an der JHV wird gebeten.

Im Anschluss an die JHV findet ab ca. 20:30 Uhr die vereinsintere 80-Jahr-Feier statt, zu der auch die Familien herzlich eingeladen sind. (Essen ist frei, Getränke zahlt jeder selbst).


Zu dem richtungsweisenden Match bei Flörsheim hatte sich unsere Erste wieder gut eingestimmt und kam hervorragend aus den Startblöcken: nach ca. 1h sah es an vier Brettern =/+= aus, an den anderen vieren war sogar schon klarer Vorteil für unsere Mannen zu erkennen.
Als ich dies auf meinem ersten Kontrollgang erkannte, hielt ich es für eine gute Idee, den bisher erfolgreichsten gegnerischen Punktelieferant aus dem Spiel zu nehmen und bot früh Remis - was Stefan Ruppert nach halbstündigen Überlegen dann auch annahm.
Leider ging dann bei Justins toller Angriffsstellung etwas schief und mit einem überhasteten Abtausch zwecks Raub des Rochaderechtes, kam auf einmal statt dem gegnerischen der eigene König in Bedrängnis - und es gab leider kein Entrinnen mehr. An den übrigen Brettern sah es aber weiterhin hervorragend aus und nach 3h gelang es Andreas mit einem fein herausgespielten Sieg am Spitzenbrett wieder zu egalisieren.
In Anbetracht der guten Perspektiven an den übrigen Brettern, nahm Thali dann trotz Mehrbauer (bei 2S gegen 2L) ein Remisangebot an, um den zu erwartenden Komplikationen aus dem Wege zu gehen.
Beim Stand von 2:2 spielten somit noch Alex, Manfred, Stephan und Markus, die alle klaren Vorteil herausgespielt und die Zeitnot gut überstanden hatten. Doch leider ging erneut was daneben: Markus, der ein wildes Figurenopfer seines Gegners eigentlich schon widerlegt hatte, griff fehl und geriet in ein Mattnetz.
Zum Glück ist unser (in 2011 ungeschlagener) Goalgetter Manfred auch heuer wieder die Verlässlichkeit in Person und nach einem Bauernopfer holte er sich das Material mit Zinsen wieder zurück. Dann gingen wir durch Stephans Sieg endlich erstmals in Führung und es sah immer noch prima aus, auch wenn Alex' Partie nach einem Qualle-Opfer inzwischen völlig undurchschaubar war. Doch Schachfreund Lahr verteidigte seine Ruine wie eine Löwin ihr Junges und schaffte es Zug um Zug, Alex vor immer größere Probleme zu stellen. Am Ende versuchte Alex sich in einem Turmendspiel mit Minusbauer ins Remis zu retten, doch leider war auch dies nicht von Erfolg gekrönt und so konnten die Flörsheimer beim 4:4 noch einen Mannschaftspunkt ergattern, den wir gerne bei uns verbucht hätten.
Nichtsdestotrotz haben wir durch das Mannschafts-Remis einen weiteren wichtigen Zähler für den Klassenerhalt eingefahren und können nun mit einem Sieg aus den übrigen 4 Spielen bereits viel früher als erwartet das Saisonziel erreichen...

 Flörsheim 1 -Kelkheim 1 4 : 4
 Kelkheim 2 -Eschborn 3 6½ : 1½
 Nauheim -Kelkheim 3 4½ : 3½
 Kelkheim 4 -Sulzbach 2 2½ : 3½
 Hattersheim 6 -Kelkheim 5 3 : 2

Andreas' Spielbericht der Dritten:

Alles fing ein wenig abenteuerlich an, da KD am Flörsheimer Bahnhof einen Zug später als geplant ankam und so vier Spieler eine halbe Stunde später im Spiellokal in Nauheim eintrafen. Das war aber kein großer Nachteil, da alle erfahren genug waren, mit dieser Situation umzugehen.
Mit der Zeit gingen die ersten Bauern auf beiden Seiten verloren, so dass Niklas nach einem Gambit und Andreas H. jeweils einen Bauer weniger hatten und Rolf dafür einen mehr. KD stand stark unter Druck und sein Gegner wusste sicherlich nicht welche seiner vielen Drohungen er ausnutzen sollte - am Ende war es eine Qualität weniger für KD bei schlechterer Stellung. Hansjörg hatte eine unklare Stellung bei Königsangriff seines Gegners. KD holte mit der Zeit dank seiner guten Endspiel Kenntnisse die Qualität zurück. Fabian spielte seinen h Bauer bis auf h5 vor und gewann dann die Partie (wie, habe ich nicht gesehen). Anschließend gab mein Gegner auf. Mit jedem Zug wurde seine Stellung schlechter, so dass ich erst einen Bauer, dann einen zweiten und dann einen Königsangriff mit Matt oder Damengewinn bekam. Das war ein lockerer zweiter Punkt.
Niklas musste dann sich den gegnerischen Mehrbauern geschlagen geben. KD drohte seinen Freibauer umzuwandeln, was sein Gegner mit Dauerschach und Remis beantwortete. Andreas H. konnte sein Endspiel nicht halten und verlor. Leon hatte zwischenzeitlich einen Bauer mehr und musste dann eine Figur bei 2B mehr hergeben. Er versucht im Endspiel noch ein Remis zu holen. Seine Idee war die Türme und Bauer zu tauschen und dann zu sehen, ob sein Gegner ihn mit S+L matt setzen kann. Auf die Frage ob er das kann, verneinte sein Gegner. Aber es kam anders und er verlor leider.
Rolf baute seine Stellung konsequent aus, sammelte Material ein und hatte einen gefährlichen Freibauer. Das war der 3. und letzte Sieg. Die Partie von Hansjörg war eigentlich Remis, aber er öffnete die Stellung und verlor dann nicht nur seine beiden Bauern am Königsflügel, sondern auch die Partie. Hier galt, wer zuerst die Stellung öffnet verliert. Leider war es unser Spieler.
Somit stand die knappe und unglückliche Niederlage fest.

Roswithas Spielbericht von SFK 4:

Daniel meldete als Erster einen schön heraus gespielten Siegpunkt, kurz danach musste allerdings Marcel S. an Brett 1 seinen Punkt abgeben - sein Gegner war einfach zu stark. Danach hatte sich Gerhard B. bei einem bis dahin ausgeglichenen Spiel leider verrechnet bei der Abwicklung der Tauschaktion: anstatt sich eine weitere Leichtfigur seines Gegners zu holen, stand er im Schach. Ab da hatte sein Gegner eine Leichtfigur mehr, was Gerhard B. schließlich zur Aufgabe bewog.
Glück hatte Jannik, als sein Gegner maßgeblich zu einem Turmgewinn von Jannik beitrug. Jannik, der bis dahin schlechter stand, nutzte diese Chance und spielte den Punkt nach Hause. Klasse!
Roswitha erzielte in einem ausgeglichenen Spiel schließlich ein Remis; Marvin hatte noch bis zum Schluss gekämpft, musste aber dann auch seinen Punkt abgeben.
Wenn man bedenkt, dass alle Gegner durchschnittlich knapp 300 DWZ-Punkte mehr hatten und wir haarscharf an einem Mannschafts-Remis vorbei geschrammt sind, sind die 2,5 Brettpunkte ein prima Ergebnis. Glückwunsch nochmals an alle Punkte-Lieferanten !


Die Erste durfte in Runde 3 des MTS-Pokals bei Rüsselsheim 1 an die Bretter gehen und hatten sich wohl einiges vorgenommen, da sie mit ihren 4 Topspielern antraten. Mit einiger Verspätung ging es dann gegen 20:15 Uhr los.
Bei mir lief es endlich auch mal wieder rund - mein Gegner lief mir genau in eine Eröffnungsvariante, zu der ich der letzten Europa-Rochade eine sehr interessante Neuerung entnommen hatte. So bekam ich ohne viel Anstrengung eine angenehme Druckstellung in der Schachfreund Clitan eine schwere Verteidigung bevor stand. Nach gut 2h, im 20. Zug, griff er dann fehl und ich konnte durch ein Zwischenschach die Dame erobern, sodass er sofort aufgab. Also 1:0 für uns und bei den anderen Dreien sah es auch gut aus, sodass ich mir in einer nahe gelegenen Bar erst mal ein Bierchen gönnte...
Als ich zurück kam, war das Spiel eigentlich bereits entschieden: Stephan hatte am Dritten L+S gegen einen Turm gewonnen und war auf der Siegerstrasse, Thali knackte mit einem schönen Qualitätsopfer die gegenerische Verteidigung und gewann dann eine Figur, wonach er ebenfalls mit L+S+B gegen einen Turm vorging und auch Alex hatte am 2. Brett seinen Angriff auf den generischen König sehr konsequent vorgetragen. Als die Zeitkontrolle geschafft und Materialverlust unvermeidlich war, gab sein Gegner auf.
Eine Minute später reklamierte Thalis Gegner am 4. Brett dann den Gewinn durch ZÜ. Thali hatte, abgelenkt durch Alex' erfolgreiches Erreichen der Zeitkontrolle, glatt vergessen, dass er auch erst 40 Züge machen muss, bevor er 15min Zeitgutschrift bekommt und ließ im 39. Zug in aller Seelenruhe die Zeit ablaufen... Zum Glück war der Mannschaftssieg für uns bereits sichergestellt, sodass Thali sein Missgeschick mit Fassung tragen konnte.
Den Abschluss machte dann Stephan, der eine weitere Ungenauigkeit seines Gegners zu einem zweizügigen Matt ausnutzen konnte und damit den 3:1 Sieg für uns besiegelte.

 Rüsselsheim 1 (BA) -Kelkheim 1 (LL) 1 : 3

Mal schauen, wenn uns das Los in der nächsten Runde (dem Achtelfinale) beschert...


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Kelkheim, den 04.02.2012         Euer WM Frank Staiger



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