Spielberichte und Tabellen
Sfr. Kelkheim 1 - 5


Ergebnisse und Tabellen

Sfr. Kelkheim 1 / Landesklasse
Sfr. Kelkheim 2 / Bezirksklasse B
Sfr. Kelkheim 3 / Bezirksklasse B
Sfr. Kelkheim 4 / Kreisklasse A
Sfr. Kelkheim 5 / Kreisklasse B

Einzelergebnisse

Berichte

9. Spieltag MTS / 11. Spieltag LK-S (13.05.12)
8. Spieltag MTS / 10. Spieltag LK-S (29.04.12)
9. Spieltag LK-S (25.03.12)
7. Spieltag MTS / 8. Spieltag LK-S (04.03.12)
6. Spieltag MTS / 7. Spieltag LK-S (12.02.12)
5. Spieltag MTS / 6. Spieltag LK-S (29.01.12)
4. Spieltag MTS / 5. Spieltag LK-S (04.12.11)
3. Spieltag MTS / 4. Spieltag LK-S (06.11.11)
2. Spieltag MTS / 3. Spieltag LK-S (09.10.11)
1. Spieltag MTS / 2. Spieltag LK-S (25.09.11)
1. Spieltag LK-S (11.09.11)
Vorbericht Saison 2011/2012

Andere Ergebnisdienste

Ergebnisdienst HSV (Portal Hessischer Schachverband)
Ergebnisdienst Bundesliga - Kreisklasse (SVG Eppstein)

Archiv

Saison 2011/2012
Saison 2010/2011
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Saison 2004/2005
Saison 2003/2004



Tabelle LK-Süd nach der 6. Runde

Sfr. Kelkheim 1 / Landesklasse Süd

Pl.Mannschaften 12345 67891011 MPBP
1.Lorsch          (Ab) X    2  1026,5
2.Kelkheim 1  X 44 6  45 927,5
3.Heppenheim   X   44 624
4.Breuberg 4 X 4     623,5
5.Flörsheim  4 X    4 620,5
6.Nied 2          (Auf) 64 X      522,5
7.Eschborn 2    X4   520,5
8.Hochheim   4    X35 518
9.Steinbach 2  4    4X  418,5
10.Reinheim      (Auf) 4    5X  321
11.Bensheim 2   (Auf) 34   3  X 117,5


Tabellen MTS-Ligen nach der 5. Runde

Sfr. Kelkheim 2+3 / Bezirksklasse B

Pl.Mannschaften 12345 678910 MPBP
1.Nied 3            (Auf) X    66  1028,5
2.Mörfelden-W.   (Ab)  X6   6  825,5
3.Hochheim 2  2X   5 56 823,5
4.Kelkheim 2    X3  46 726
5.Goldstein  5X     423
6.Nauheim  3  X  7 421,5
7.Kelkheim 3    (Auf) 2 4  X   317,5
8.Flörsheim 2 2232    X  213,5
9.Eschborn 3     X  013,5
10.Bad Soden 3  2 1   X 07,5


Sfr. Kelkheim 4 / Kreisklasse A

Pl.Mannschaften 12345 678910 MPBP
1.Hattersheim 5  (Auf) X 4 4   5 1020
2.Nauheim 2  X 3  4 3 818
3.Nied 4            (Auf) 2X   5   618,5
4.Sulzbach 2   X2   46 618
5.Hofheim 6 23 4X 3 4   616
6.Hattersheim 4   3 X   516
7.Kelkheim 4   1   X23 313
8.Steinbach 4  2  2 4X  212
9.Bad Soden 6    (Auf) 1 ½2   X  29,5
10.Bad Soden 5    (Auf) 3 0  ½3  X 29


Sfr. Kelkheim 5 / Kreisklasse B

Pl.Mannschaften 12345 678910 MPBP
1.Kelsterbach 3 X  3    1019
2.Kelkheim 5     (Ab)  X   2  555 821,5
3.Raunheim 4      (Auf)   X   3134 713,5
4.Sulzbach 3 ½  X1  445  614,5
5.Hattersheim 6  (Auf) 23 4X 32    614
6.Bad Soden 9    (Auf)  2 2 X  55 415,5
7.Griesheim 3      (Auf) 0413  X    49,5
8.Bad Soden 8    (Auf) ½01    X  38,5
9.Hofheim 7        (Ab)  ½20 0    X5 27,5
10.Bad Soden 7  01   0 ½0X 01,5


Einzelergebnisse

Nr.Landesklasse SüdDWZ 1234 5678 91011 Pkt.
1.Prof.Heitz,Ewald1770 ---- ---      0/0
2.Staiger,Frank2206 ½½½- 0½-      2/5
3.Dr.Fröhlich,Andreas1990 1-01 -1-      3/4
4.Matzies,Alexander1956 ½½½1 10-      3,5/6
5.Berner,Manfred1922 1½11 11-      5,5/6
6.Thalheimer,Stefan1904 1½10 ½½-      3,5/6
7.Makilla,Tobias1819 ½00- ---      0,5/3
8.Gutacker,Stephan1836 ½½1½ ½1-      4/6
9.Miller,Justin1529 11k1½ ½0-      4/6
Nr.MTS-LigenDWZ -123 4567 -89 Pkt.
10.Lange,Martin1721 -½½½ 1k1   -   3,5/5
11.Erbach,Markus1550 -1k½1 ½0   -   3/5
12.Reyher,Werner1705 -½-½ 01   -   2/4
13.Dr.Malnig,Faust1496 -½0½ 1½   -   2,5/5
14.Sasse,Harald1639 -10½ ½-   -   2/4
15.Alfirev,Stjepan1482 ---- 00   -   0/2
16.Staiger,Maximilian1490 -111 -1   -   4/4
17.Bittner,Deniz1471 -½-0 11   -   2,5/4
18.Tischer,Marcel1441 -110 ½1   -   3,5/5
19.Hassel,Fabian1330 -100 01   -   2/5
20.Boethelt,K.-D.1525 -00½ 1½   -   2/5
21.Walther,Hansjörg1514 -1k1½ 10   -   3,5/5
22.Linden,Andreas1550 -0½½ ½1   -   2,5/5
23.Brossette,Horst1477 -1k-0 --   -   1/2
24.Staiger,Niklas1236 --01 (0)0   -   1/3
25.Trösch,Walter1426 -1-1 ½1   -   3,5/4
26.Dünzl,Jens-Tobias1283 -10½ --   -   1,5/3
27.Ferdinand,Rolf1381 -11½ 01   -   3,5/5
28.Noori,Hayat1472 --(0)0 --   -   0/1
29.Noori,Rahmat1322 --(0)½ --   -   0,5/1
30.Wölfinger,Pascal1312 -1k(0)½ --   -   1,5/2
31.Hoppe,Andreas1504 -½0- 00   -   0,5/4
32.Hennig,Joshua1277 ---- --   -   0/0
33.Findeis,Gerhard1221 -½01 0-   -   1,5/4
34.Pöhlmann,Peter1218 --0- 0-   -   0/1
35.Studenroth,Marcel944 -0-1 1k0   -   2/4
36.Bender,Leon1087 -1-1 00   -   2/4
37.Bollerhey,Gerhard1077 -½01 00   -   1,5/5
38.Tischer,Roswitha1006 -001 1½   -   2,5/5
39.Dolezalek-Frese,Leon1074 ---- --   -   0/0
40.Deutscher,Robin1031 ---- --   -   0/0
41.Chiu,Jin-Yang833 --1k- --   -   1/1
42.Tischer,Thomas961 --½- --   -   0,5/1
43.Unverzagt,Daniel849 -1k1- 11   -   4/4
44.Deutscher,Marvin1007 -1-1 1k0   -   3/4
45.Deutscher,Hartmut952 ---½ 1k1   -   2,5/3
46.Lange,Lars836 -1-1 0½   -   2,5/4
47.Staiger,Jannik830 --1- -1   -   2/2
48.Tischer,Nadine805 --1- 1k½   -   2,5/3
49.Schmidt-Kreusel, Sigrid796 ---- --   -   0/0
50.Kirschner,Philipp783 -11- 1k0   -   3/4
51.Scheithauer,Dominik780 -1-1 1k0   -   3/4




9. Spieltag MTS / 11. Spieltag LK-S (13.05.12)

 Steinbach 2 -Kelkheim 1 :
 Nauheim -Kelkheim 2 :
 Kelkheim 3 -Flörsheim 2 :
 Kelkheim 4 -Hofheim 6 :
 Kelkheim 5 -Raunheim 4 :



8. Spieltag MTS / 10. Spieltag LK-S (29.04.12)

 Kelkheim 1 -Hochheim 1 :
 Kelkheim 2 -Nied 3 :
 Hochheim 2 -Kelkheim 3 :
 Hattersheim 4 -Kelkheim 4 :
 Bad Soden 9 -Kelkheim 5 :



9. Spieltag LK-S (25.03.12)

 Heppenheim 1 -Kelkheim 1 :



7. Spieltag MTS / 8. Spieltag LK-S (04.03.12)

 Kelkheim 1 -Lorsch 1 :
 Kelkheim 2 -Hochheim 2 :
 Goldstein -Kelkheim 3 :
 Kelkheim 4 -Nauheim 2 :
 Sulzbach 3 -Kelkheim 5 :



6. Spieltag MTS / 7. Spieltag LK-S (12.02.12)

 Kelkheim 1  spielfrei  
 Mörfelden-Walldorf -Kelkheim 2 :
 Kelkheim 3 -Bad Soden 3 :
 Hattersheim 5 -Kelkheim 4 :
 Kelkheim 5 -Kelsterbach 3 :



5. Spieltag MTS / 6. Spieltag LK-S (29.01.12)

Zu dem richtungsweisenden Match bei Flörsheim hatten wir uns wieder gut eingestimmt und kamen hervorragend aus den Startblöcken: nach ca. 1h sah es an vier Brettern =/+= aus, an den anderen vieren war sogar schon klarer Vorteil für unsere Mannen zu erkennen.
Als ich dies auf meinem ersten Kontrollgang erkannte, hielt ich es für eine gute Idee, den bisher erfolgreichsten gegnerischen Punktelieferant aus dem Spiel zu nehmen und bot früh Remis - was Stefan Ruppert nach halbstündigen Überlegen dann auch annahm.
Leider ging dann bei Justins toller Angriffsstellung etwas schief und mit einem überhasteten Abtausch zwecks Raub des Rochaderechtes, kam auf einmal statt dem gegnerischen der eigene König in Bedrängnis - und es gab leider kein Entrinnen mehr. An den übrigen Brettern sah es aber weiterhin hervorragend aus und nach 3h gelang es Andreas mit einem fein herausgespielten Sieg am Spitzenbrett wieder zu egalisieren.
In Anbetracht der guten Perspektiven an den übrigen Brettern, nahm Thali dann trotz Mehrbauer (bei 2S gegen 2L) ein Remisangebot an, um den zu erwartenden Komplikationen aus dem Wege zu gehen.
Beim Stand von 2:2 spielten somit noch Alex, Manfred, Stephan und Markus, die alle klaren Vorteil herausgespielt und die Zeitnot gut überstanden hatten. Doch leider ging erneut was daneben: Markus, der ein wildes Figurenopfer seines Gegners eigentlich schon widerlegt hatte, griff fehl und geriet in ein Mattnetz.
Zum Glück ist unser (in 2011 ungeschlagener) Goalgetter Manfred auch heuer wieder die Verlässlichkeit in Person und nach einem Bauernopfer holte er sich das Material mit Zinsen wieder zurück. Dann gingen wir durch Stephans Sieg endlich erstmals in Führung und es sah immer noch prima aus, auch wenn Alex' Partie nach einem Qualle-Opfer inzwischen völlig undurchschaubar war. Doch Schachfreund Lahr verteidigte seine Ruine wie eine Löwin ihr Junges und schaffte es Zug um Zug, Alex vor immer größere Probleme zu stellen. Am Ende versuchte Alex sich in einem Turmendspiel mit Minusbauer ins Remis zu retten, doch leider war auch dies nicht von Erfolg gekrönt und so konnten die Flörsheimer beim 4:4 noch einen Mannschaftspunkt ergattern, den wir gerne bei uns verbucht hätten.
Nichtsdestotrotz haben wir durch das Mannschafts-Remis einen weiteren wichtigen Zähler für den Klassenerhalt eingefahren und können nun mit einem Sieg aus den übrigen 4 Spielen bereits viel früher als erwartet das Saisonziel erreichen...

 Flörsheim 1 -Kelkheim 1 4 : 4
 Kelkheim 2 -Eschborn 3 6½ : 1½
 Nauheim -Kelkheim 3 4½ : 3½
 Kelkheim 4 -Sulzbach 2 2½ : 3½
 Hattersheim 6 -Kelkheim 5 3 : 2

Andreas' Spielbericht der Dritten:

Alles fing ein wenig abenteuerlich an, da KD am Flörsheimer Bahnhof einen Zug später als geplant ankam und so vier Spieler eine halbe Stunde später im Spiellokal in Nauheim eintrafen. Das war aber kein großer Nachteil, da alle erfahren genug waren, mit dieser Situation umzugehen.
Mit der Zeit gingen die ersten Bauern auf beiden Seiten verloren, so dass Niklas nach einem Gambit und Andreas H. jeweils einen Bauer weniger hatten und Rolf dafür einen mehr. KD stand stark unter Druck und sein Gegner wusste sicherlich nicht welche seiner vielen Drohungen er ausnutzen sollte - am Ende war es eine Qualität weniger für KD bei schlechterer Stellung. Hansjörg hatte eine unklare Stellung bei Königsangriff seines Gegners. KD holte mit der Zeit dank seiner guten Endspiel Kenntnisse die Qualität zurück. Fabian spielte seinen h Bauer bis auf h5 vor und gewann dann die Partie (wie, habe ich nicht gesehen). Anschließend gab mein Gegner auf. Mit jedem Zug wurde seine Stellung schlechter, so dass ich erst einen Bauer, dann einen zweiten und dann einen Königsangriff mit Matt oder Damengewinn bekam. Das war ein lockerer zweiter Punkt.
Niklas musste dann sich den gegnerischen Mehrbauern geschlagen geben. KD drohte seinen Freibauer umzuwandeln, was sein Gegner mit Dauerschach und Remis beantwortete. Andreas H. konnte sein Endspiel nicht halten und verlor. Leon hatte zwischenzeitlich einen Bauer mehr und musste dann eine Figur bei 2B mehr hergeben. Er versucht im Endspiel noch ein Remis zu holen. Seine Idee war die Türme und Bauer zu tauschen und dann zu sehen, ob sein Gegner ihn mit S+L matt setzen kann. Auf die Frage ob er das kann, verneinte sein Gegner. Aber es kam anders und er verlor leider.
Rolf baute seine Stellung konsequent aus, sammelte Material ein und hatte einen gefährlichen Freibauer. Das war der 3. und letzte Sieg. Die Partie von Hansjörg war eigentlich Remis, aber er öffnete die Stellung und verlor dann nicht nur seine beiden Bauern am Königsflügel, sondern auch die Partie. Hier galt, wer zuerst die Stellung öffnet verliert. Leider war es unser Spieler.
Somit stand die knappe und unglückliche Niederlage fest.

Roswithas Spielbericht von SFK 4:

Daniel meldete als Erster einen schön heraus gespielten Siegpunkt, kurz danach musste allerdings Marcel S. an Brett 1 seinen Punkt abgeben - sein Gegner war einfach zu stark. Danach hatte sich Gerhard B. bei einem bis dahin ausgeglichenen Spiel leider verrechnet bei der Abwicklung der Tauschaktion: anstatt sich eine weitere Leichtfigur seines Gegners zu holen, stand er im Schach. Ab da hatte sein Gegner eine Leichtfigur mehr, was Gerhard B. schließlich zur Aufgabe bewog.
Glück hatte Jannik, als sein Gegner maßgeblich zu einem Turmgewinn von Jannik beitrug. Jannik, der bis dahin schlechter stand, nutzte diese Chance und spielte den Punkt nach Hause. Klasse!
Roswitha erzielte in einem ausgeglichenen Spiel schließlich ein Remis; Marvin hatte noch bis zum Schluss gekämpft, musste aber dann auch seinen Punkt abgeben.
Wenn man bedenkt, dass alle Gegner durchschnittlich knapp 300 DWZ-Punkte mehr hatten und wir haarscharf an einem Mannschafts-Remis vorbei geschrammt sind, sind die 2,5 Brettpunkte ein prima Ergebnis. Glückwunsch nochmals an alle Punkte-Lieferanten !



4. Spieltag MTS / 5. Spieltag LK-S (04.12.11)

Gegen Breuberg erwartete unsere Erste wieder ein spannendes und enges Match - mit mal wieder turbulentem Vorspiel: Tobi musste krankheitsbedingt kurz vor Spielbeginn absagen und so durfte ich grad mal noch auf die Schnelle die Ersatzmann-Kaskade anwerfen. Daher war ich froh, als um 14 Uhr alle Teams standen und die Uhren für das Match freigegeben werden konnten...
So richtig viel habe ich anschließend von den anderen Brettern gar nicht mitbekommen, da ich selbst wieder eine recht spannende und beidseitig aggressiv geführte Partie auf dem Brett hatte, die ziemlich Konzentration forderte. Nach 2h hatte ich das Gefühl, dass es tendenziell eher gegen uns läuft, da Werner am 7. und Justin am 6. Brett nach einem gegnerischen Bauernopfer eine schwierige Verteidigung bevorstand. Die anderen standen ordentlich - wirklich Vorteil für uns war aber nirgends zu erkennen.
Das erste Ergebnis das gemeldet wurde kam dann auch von Werner, dessen Verteidigung nicht lange stand hielt. Kurz darauf endete Stephans Partie Remis und auch Manfred hatte ein völlig ausgeglichenes Läuferendspiel und bot Remis, das sein Gegner jedoch ablehnte. Als Manfreds Partie wenige Minuten beendet war, notierte ich das Remis - und war einigermaßen verblüfft, als Manfred etwas später zu mir kam und mit Blick auf den Spielbericht meinte: "Wieso Remis? Ich habe doch gewonnen!" - keine Ahnung wie das ging, aber egal, Hauptsache ein voller Punkt!
Nachtrag: Hier könnt ihr schauen, wie das genau funktioniert hat...
Als Justin seine Partie dann erfolgreich in den Remishafen geschaukelt hatte, hatte ich um die Zeitkontrolle herum eigentlich das Gefühl, das Match sollte doch zu unseren Gunsten ausgehen, da Alex nach einem schönen Qualitätsgewinn den gegnerischen Konterangriff endlich unter Kontrolle hatte und auf Gewinn stand und auch Thalis Partie eher vorteilhaft war. Markus Partie am 8. Brett war für mich etwas undurchsichtig, aber eher schlechter und so hing der Ausgang des Mannschaftskampfes an meiner Partie - die ich bei dieser Gelegenheit durch einen Rechenfehler im 40. Zug mal glatt einstellte, als ich eine gegnerische Opferdrohung zwar sah, aber als nicht spielbar bewertete und deshalb nicht verhinderte - was sich umgehend als Fehlberechnung erwies, da nach der geplanten Antwort statt einer Mehrfigur ein Minusbauer heraus sprang.
Zum Glück kompensierten meine Mannschaftskameraden meine Unfähigkeit auch diesmal wieder: Alex stellte durch seinen Sieg den Ausgleich wieder her und die Partien von Stefan und Markus endeten Remis zum Endstand von 4:4.
Mit diesem Ergebnis konnten beide Seiten auf dem Weg zum Klassenerhalt ganz gut leben und so gingen Breuberger und Kelkheimer anschließend einträchtig zur "Nachbehandlung" in den Schäferjakob...

Tja aber unverhofft kommt oft - und so traf mich "der Schock" völlig unvorbereitet, als ich die Ergebnismeldung eingab und sah, dass Lorsch gegen Nied 2 völlig unter die Räder gekommen war und wir damit sogar als Herbstmeister überwintern!!!
Wer mir das vor der Saison prophezeit hätte, den hätte ich direkt einweisen lassen... Aber nichtsdestotrotz bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass man in dieser Saison 10 Punkte braucht, um sicher die Klasse zu halten und solange wir die nicht haben, spielen wir immer noch gegen den Abstieg! Mit dieser Einstellung geht es im neuen Jahr dann nach Flörsheim, um wieder min. einen Punkt für den Klassenerhalt zu sammeln.
Über den Jahreswechsel können wir nun jedoch erst mal relaxen, uns an dem tollen Tabellenanblick götzen und die Winterpause als Herbstmeister genießen...

Dass sich meine Begeisterung über meine unnötige Null nach dem Spiel in Grenzen hielt ist klar - daher wollte Manfred mich schonen und mir das schmerzhafte Schreiben des Spielberichts ersparen... so haben wir nun parallel gleich zwei Berichte verfasst, die aber verschiedene Sichten repräsentieren und deshalb wie ich finde beide interessant sind.

Hier Manfreds Spielbericht:
Der Mannschaftskampf unserer Ersten gegen die sympathischen Breuberger war keinesfalls so friedlich, wie es das Ergebnis und die anschließende Analyse in unserem Stammlokal vermuten ließen. Alle Bretter waren heiß umkämpft und das Spielgeschehen pendelte hin und her. Zuerst mussten wir eine Niederlage hinnehmen. Werner konnte in einer scharfen Eröffnung seine Figuren am Damenflügel nicht richtig entwickeln und musste bald aufgeben. Dann konnte ich den Punktstand wieder ausgleichen. Nachdem ich meinen Eröffnungsvorteil vergeben hatte und froh war, in ein gleich stehendes Läuferendspiel abwickeln zu können, bot ich Remis an. Das war meinem Gegner allerdings zu wenig. Er drang mit seinem Läufer in meine Stellung ein, um meine Bauernkette von hinten zu attackieren. Dabei übersah er ein Manöver, mit dem ich seinen Läufer einschließen und schließlich erobern konnte. Stephans Gegner hatte gleich in der Eröffnung zugunsten der Initiative einen Bauern geopfert. Stephan behielt aber die Übersicht, gab den Bauern zurück und man einigte sich auf Remis. Schwerer hatte es Justin. Er streute in der Eröffnung einige Ungenauigkeiten ein, so dass sein Gegner einen furchterregenden Angriff entwickeln konnte. Justin blieb jedoch unbeeindruckt und konnte ins Dauerschach entschlüpfen. Stand: 2:2
An den anderen Brettern wurde immer noch verbissen gekämpft. Alex hatte sich durch ein mutiges Springeropfer, das sich bei der nachträglichen Computeranalyse als nicht ganz korrekt erwies, Materialvorteil erkämpft. Sein Gegner konnte sogar wieder Ausgleich erzielen. Dann unterlief ihm allerdings wieder ein kleiner Fehler, den Alex aufmerksam ausnutzte und ein gewonnenes Damenendspiel mit zwei verbundenen Freibauern erreichte. Damit kompensierte er den Fehler von Frank, der nach kompliziertem Kampf einen Moment seine Königssicherheit außer Acht ließ. Das ermöglichte seinem Gegner einen überraschenden Springereinschlag mit entscheidendem Bauerngewinn.
Nun hatten es die Breuberger Damen in der Hand, die Entscheidung herbeizuführen. Friederike Wolk musste sich gegen Stefans Angriffe zur Wehr setzen, der mit Dame und Turm ihre Grundreihe besetzt hatte. Christine hatte unseren armen Markus, der kurzfristig in der Ersten einspringen musste, fürchterlich in die Zange genommen. Er hielt dem Druck jedoch stand und konnte seinerseits Gegendrohungen aufstellen, so dass die beiden Partien im Remis endeten. Endstand 4:4.
Zu diesem Zeitpunkt war uns noch gar nicht klar, dass wir damit an der Tabellenspitze "überwintern"!

 Kelkheim 1 -Breuberg 1 4 : 4
 Flörsheim 2 -Kelkheim 2 2 : 6
 Kelkheim 3 -Nied 3 6 : 2
 Steinbach 4 -Kelkheim 4 4 : 2
 Kelkheim 5 -Griesheim 3 5 : 0 kl

Roswithas Spielbericht von SFK 4:
Leon erzählte mir später von einem kleinen Fehler, der ihn dann leider auf die Verliererstraße gebracht hatte, 0:1.
Kurz darauf konnte aber Daniel seinen Gegner matt setzen, 1:1. Danach wurde leider auch Lars matt gesetzt, der bis dahin super gekämpft hatte, 1:2. Ich selbst konnte zum Schluss dann meinen Bauern durchbringen, 2:2. Dabei sollte es lange Zeit bleiben.
Beide Gerhards kämpften an Brett 1 und Brett 2, um einen Sieg oder ein Remis zu erreichen. Es kam aber anders. Gerhard B. verlor bei aussichtsreicher Stellung in der Zeitnotphase kostbare Zeit, weil er in der Aufregung vergessen hatte, die Uhr zu drücken, 2:3. Kurze Zeit danach bewegte Gerhard F. (auch bei ihm war die Stellung noch mindestens Remis) seinen König auf das falsche Feld und schenkte seinem Gegner dadurch den Läufer, damit Endstand 2:4.
Schade. Eigentlich war beim Tabellenletzten mehr drin.
Vielen Dank an Roswitha für den schnellen Bericht!

Da die Griesheimer Dritte keine Mannschaft zusammen bekam, hatten sie das Match gegen unsere Fünfte schon vor dem Spieltag abgesagt, womit sich der atemberaubende Score unserer Youngster noch weiter nach oben schraubte... 19,5 Brettpunkte aus 20 möglichen unseres Nachwuchses, bei einem Altersschnitt von knapp über 12 - das soll den Kids erst mal einer nachmachen... Bravo!
Auch hier zaubert ein Blick auf die Tabelle ein Strahlen aufs Gesicht und dass man mit diesem Score ebenfalls die Herbstmeisterschaft feiern darf, ist ja keine Frage...



3. Spieltag MTS / 4. Spieltag LK-S (06.11.11)

Bei unserer Ersten standen die Vorzeichen heute nicht so doll, da am Donnerstag Tobi absagen musste und für mich heute auch noch kurzfristig ein Ersatzmann einspringen musste.
Doch trotz - oder gerade wegen - dieser Umstellungen war der Kampfgeist der Übriggebliebenen erwacht und eine starke Mannschaft von Nied 2 im wahrsten Sinne des Wortes niedergerungen...
Super Leute, mir geht es schon viel besser - und ab sofort gebe ich einen "Non-playing-Captain"!

Hier Manfreds Spielbericht:
Wie schon berichtet, mussten wir gegen Nied 2 stark ersatzgeschwächt antreten. Allerdings ging ein Ruck durch die Mannschaft, so dass wir nach 5,5 Stunden mit zwei Mannschaftspunkten nach Hause fahren konnten. Doch der Reihe nach...
Zuerst meldete Martin sein Standardergebnis: Remis. Ansonsten sah es an unseren Brettern recht bedenklich aus. Nur Andreas und Stephan spielten sehr zielstrebig und hatten deutlichen Vorteil. Marcel hatte es naturgemäß gegen seinen 500 DWZ-Punkte besseren Gegner sehr schwer und stand bald auf verlorenem Posten. Ich konnte den stürmischen Angriff meines Gegeners mit starken Nerven und einigem Glück abwehren und meinen g-Bauern bis zur vorletzten Reihe vorantreiben. Das brachte mir den Gewinn eines Turmes ein, den ich dann allerdings auch benötigte, um in den folgenden Turbulenzen die gegnerischen Mattdrohungen abzuwehren. Da Marcel inzwischen aufgegeben hatte, stand es nun 1,5:1,5.
Als nächster konnte Alex einen vollen Punkt verbuchen. Sein Gegener hatte eine - zumindest optisch - erdrückende Überlegenheit erreicht, allerdings seine Grundreihe schwach gelassen. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel hieß es für ihn plötzlich: Matt oder Damenverlust. Stephan hatte seinen Vorteil nun bereits Zug um Zug in eine Gewinnstellung verwandelt. Der vorgerückte c-Bauer sollte die Entscheidung bringen. Doch bei heranziehender Zeitnot verließ er den Pfad der Tugend, vergab seinen Vorteil und willigte in ein Remis ein, um nicht noch zu verlieren.
Dann mußte Thali die Waffen strecken. Er hatte in der Eröffnung einen Bauern verspeist und als Äquivalent seine Figurenentwicklung sträflich vernachlässigt. Selbst nach mehr als 30 Zügen versammelten sich seine Figuren auf der Grundreihe. Das konnte einfach nicht gut gehen. Etwas Hoffnung kam auf, als sein Gegner in dramatische Zeitnot kam. Doch dieser teilte seine Zeit routiniert ein und machte mit der letzen Sekunde den 40.Zug. Stand: 3:3
Nun konnte uns Andreas am ersten Brett wieder in Führung bringen. Er verzichtete diesmal auf taktische Kapriolen, sammelte durch geschicktes strategisches Spiel zwei Bauern ein und führte dann das Turmendspiel sicher zum Sieg.
Jetzt lag es in Justins Hand, durch ein Remis den Mannschaftssieg zu sichern. Sein Gegner versuchte im entstanden Endspiel K+L+4B gegen K+S+4B alles, um Justin zu überlisten - aber aussichtslos. Justin behielt die Nerven, koordinierte König und Springer optimal, so dass er dem Sieg näher war als sein Gegner. Nach schweren 5,5 Stunden fügte sich sein Gegener in das Remis und ein hart umkämpfter Mannschaftssieg war erreicht!
Vielen Dank an Manfred für diesen spannenden Bericht!

 Nied 2 -Kelkheim 1 3½ : 4½
 Kelkheim 2 -Kelkheim 3 4 : 4
 Bad Soden 6 -Kelkheim 4 1½ : 4½
 Bad Soden 8 -Kelkheim 5 0 : 5

Hier Roswithas Spielberichte von SFK 4+5:
Kelkheim 5 hatte nach gut 1,5 Stunden bereits alle 5 Brettpunkte eingefahren. Lars und Dominik hatten ihre Aufgaben an Brett 4 und 5 recht schnell erledigt, dann fügte Marcel an Brett 1 den dritten Sieg hinzu. Leon und Marvin dagegen ließen sich Zeit und steuerten ihre Partien ebenfalls souverän und überlegt zu den letzten beiden möglichen Gewinnpunkten. Klasse Ergebnis!
Bei Kelkheim 4 war ich heute bereits nach 12 Zügen um 15 Uhr fertig und hatte ab da genug Zeit zum Daumendrücken für alle anderen! Gerhard F. und Gerhard B. lagen zwischenzeitlich etwas im Rückstand, kämpften aber weiter und holten mit zusätzlichem Kaffee zwei weitere Siegpunkte. Rolf F. willigte bei ausgeglichener Stellung in das Remis-Angebot seines Gegners ein, damit stand der Sieg für Kelkheim 4 fest. Hartmut scheuchte schließlich den gegnerischen König mit Läufer und Springer über das gesamte Spielfeld, musste aber dann nach 50 weiteren Zügen in das Remis einwilligen. Jens versuchte, mit 2 Mehrbauern zu gewinnen, ließ dann ein (Fast-)Dauerschach seines Gegners zu und übersah dabei leider den Gewinnweg für sich, bei dem sein rechter Randbauer hätte durchmarschieren können, und holte dadurch das letzte Remis zum Endstand von 4,5:1,5 für Kelkheim 4. Aber alles in allem ist dieses Ergebnis klarer als der eigentliche Spielverlauf. Das letzte Spiel in der Kreisklasse A wurde heute erst nach fast 4 Stunden beendet. Danke an alle für den enormen Kampfgeist heute! Roswitha
Und vielen Dank an Roswitha für die schnellen Live-Berichte!



2. Spieltag MTS / 3. Spieltag LK-S (09.10.11)

Nach dem guten Start musste gegen die DWZ-Außenseiter aus Bensheim ein Pflichtsieg her, um nicht doch wieder nach unten durchzurutschen. Doch das Match wurde eine ganz enge Nummer.
Die Eröffnungsphase verlief - soweit ich das mitbekam - ohne dass sich eine Seite viel Vorteil herausspielen konnte. Nach gut 2 Stunden hatte ich das Gefühl, dass wir langsam etwas Übergewicht bekommen. Justin hatte nach starkem Spiel unter Materialeinsatz einen Bauern gewonnen, Thali und Manfred hatten jeweils durch die Kontrolle der einzigen offenen Linie klare Vorteile, und auch die Anderen standen okay, aber just in dem Moment ging es bei mir ziemlich rund und so bekam ich zwar Alex Remis noch nebenbei mit, aber Justins Siegmeldung (nach einem zweiten Bauerngewinn) nahm ich schon eher unbewusst wahr und dass Thali seine Vorteile sicher verwertet und gewonnen hatte, registrierte ich erst deutlich später.
Dann übersah Andreas in seiner eigentlich angenehmen Stellung eine Kontermöglichkeit des Gegners und verlor eine Qualle. Um das Spiel zu komplizieren investierte er gleich noch eine Figur - doch sein Gegner blieb cool, wehrte Andreas' Angriff ab und sammelte den ganzen Punkt ein. Währenddessen ging es bei Stephan turbulent zu. Er konnte seinen Kontrahenten vor einige Probleme stellen, die dieser nicht lösen konnte und so eine Figur einstellte. Doch leider hatte auch Stephan die entscheidende Angriffsressource nicht entdeckt... Glücklicherweise erkämpfte sich Stephan eine zweite Chance, nahm seinem Gegner eine Qualle ab und führte die Stellung dann zum Sieg und uns somit zu einer komfortablen 3,5:1,5 Führung.
Bei mir war inzwischen aus einer überlegenen Stellung aufgrund eines übersehenen taktischen Gegenschlages ein komplizierte Stellung mit Minusbauer entstanden. Um meinen Kontrahenten in der beginnenden Zeitnot vor Probleme zu stellen, opferte ich eine Qualle gegen einen Bauern und Angriff. Doch durch das Opfer eines weitern Bauern erzwang mein Gegner den Damentausch, wonach ich mit T+2L+Mehrbauer gegen 2T+L verblieb und am Rande des Abgrunds stand. Deutlich gelassener wurde ich, als ich nach der knapp überstandenen Zeitkontrolle feststellte, dass Manfred seine Partie zum Sieg geführt hatte und der Mannschaftssieg somit schon feststand.
Blieben also nur noch Tobias, der schon lange mit dem Rücken zur Wand stand und auch bald die Waffen strecken musste, und meine Partie, in der mein Gegner glücklicherweise auch eine Ungenauigkeit einstreute und nach dem Abtausch eines Turmpaares meine beiden Läufer das Brett so gut unter Kontrolle hatten, dass er kaum brauchbare Felder für den Turm fand - in einigen Varianten errechnete ich mir sogar den Rückgewinn der Qualität mit Gewinnstellung im Läuferendspiel. Doch dazu kam es nicht mehr, da mein Gegner kein Risiko mehr einging und sich auf das Blockieren meines Freibauern beschränkte, was zum Remis führte.
Somit war der 5:3 Sieg in trockenen Tüchern und damit wieder ein hartes Stück Arbeit im Kampf um den Klassenerhalt absolviert.

 Kelkheim 1 -Bensheim 2 5 : 3
 Goldstein -Kelkheim 2 5 : 3
 Kelkheim 3 -Mörfelden-Walldorf 2,5 : 5,5
 Kelkheim 4 -Nied 4 1 : 5
 Kelkheim 5 -Hofheim 7 4,5 : 0,5

Etwas enttäuschend verliefen die Spiele unserer Zweiten und Dritten in der Bezirksklasse B. Vor allem bei der Zweiten wurden beim Stand von 2:0 für uns reihenweise Elfmeter vergeben, sodass man letztlich beim 3:5 mit leeren Händen da stand. Die Dritte konnte stark ersatzgeschwächt gegen Mörfelden auch nichts ausrichten - wobei einige Partien doch deutlich zu schnell hergeschenkt wurden.
Die Vierte wurde ein Opfer der 17 (!) Absagen aufgrund des tollen Ferientermins und eines deutlich zu starken Gegners. Das Spiel begann bereits mit 1:3 gegen uns und die zwei gespielten Partien gingen trotz heftiger Gegenwehr 0:2 aus.
Absolut überzeugend dagegen unsere Jüngsten, die etliche Ausfälle kompensierten und souverän siegten.

Andreas' Bericht der Dritten:
Zur erst ein großes Kompliment an die Ersatzspieler. Sie haben alle toll gekämpft, sehr gut und lange gespielt und sind leider nicht dafür belohnt worden. Der Gegner stellte fast seine stärkste Mannschaft auf und da war nicht viel zu holen für uns. Jens und Niklas mussten sehr schnell ihre Niederlagen eingestehen, so dass ich gar nicht gesehen habe wie das zustande kam. Anschließend folge Klaus-Dieter mit der dritten Null, so dass da die Niederlage schon klar war. Gerhard hatte schnell eine Figur weniger und versuchte sein Glück in einem Gegenangriff. Er hatte die Möglichkeit auf ein Dauerschach (wobei ich eine Widerlegung gefunden habe), was sein Gegner aber angenommen hätte. Und danach war die Partie nicht mehr zu retten. Peter kämpfte bis zum Schluss, aber es reichte nicht zum Remis. Wenn er das nächste Mal noch regelmäßig die Uhr drückt, kommt er auch nicht in Zeitnot. Meine Partie war von Anfang bis Ende ausgeglichen und nachdem die Damen getauscht waren, einigten wir uns bei ungleichfarbigen Läufern auf ein gerechtes Remis. Rolf spielte stark auf Angriff und nachdem sein Gegner einen Turm eingestellt hatte war der erste Sieg eingefahren. Hans-Jörg hatte eine komplizierte geschlossene Stellung, die sehr undurchsichtig war. Schließlich gelang es ihm die offenen Linien mit seinen Türmen zu besetzen und in die gegnerische Stellung einbrechen zu lassen mit Bauerngewinn und dem zweiten Gewinnpunkt. Eine positionell starke Partie von ihm. Am Anfang habe ich gesagt, dass wir mit 2,5 Punkte sehr zufrieden sein können und das können wir auch sein, da der Gegner einfach zu stark war. Die Punkte müssen wir gegen andere Mannschaften holen.




1. Spieltag MTS / 2. Spieltag LK-S (25.09.11)

Nach dem tollen Auftaktmatch gegen Eschborn traten wir hoffnungsvoll die Reise in den Odenwald an, um im Spiel gegen Reinheim/Groß-Bieberau weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.
Allerdings wurde schon beim Austausch der Aufstellung klar, dass Reinheim es uns nicht leicht machen wollte - sie hatte nämlich ihre erste Acht aufgeboten und war damit DWZ-Favorit, da wir leider Andreas ersetzen mussten. Doch trotzdem ließ es sich sehr gut für uns an. Nach 45 Minuten hatten Alex und ich an den beiden Spitzenbrettern klare Vorteile und die auch die anderen Bretter standen ausgeglichen bis besser. Dann kam Justin - unser Mann für die schnellen Punkte - mit der Meldung eines kampflosen Sieges, da sein Gegner nicht erschienen war. Das war für mich recht überraschend, da ich ziemlich in meine Stellung vertieft war und gar nicht mitbekommen hatte, dass noch ein Reinheimer fehlte. Außerdem kam die Meldung - aufgrund einer Viertel Stunde Verspätung beim Spielbeginn - halt auch zu einem unerwarteten Zeitpunkt - wurde aber trotzdem erfreut aufgenommen.
Die Vorteile bei Alex und mir verdichteten sich im weiteren Spielverlauf immer mehr und auch Stefans Stellung roch nach einem vollen Punkt - nur bei Tobi stand es eher mäßig, nachdem ein Figurenopfer gegen 2 Bauern ihm nur mäßige Kompensation sicherte, da sein Gegner die vorgerückten Bauern gut zu kontrollieren verstand.
Martin wollte angesichts des Spielstandes trotz guter Stellung kein Risiko mehr eingehen und nahm das Remisangebot seines Gegners an und auch bei Stefan kam nie viel Spannung in die Stellung, sodass der Remisschluss unvermeidlich war. Somit stand es nach 3 Stunden 2:1 für uns bei drei klar überlegenen, einer ausgeglichenen Stellung (Manfred) und Tobis schwieriger Stellung. Doch dann kam auf einmal Gegenwind auf: Tobi kam immer mehr unter Druck und musste noch eine Qualle geben, wonach er auf verlorenem Posten stand und Manfred übersah eine gegnerische Angriffsdrohung und stand vor einem Bauernverlust. Doch nach einigem Grübeln fand er eine versteckte Verteidigungsressource, mit der er den Abtausch der Dame erzwang und so den Bauernverlust vermeiden konnte. Das entstehende Endspiel Springer gegen Läufer plus je 5 Bauern war dann wieder völlig offen.
Dann näherte sich die Zeitnotphase - die dieses Mal nicht unser Freund war: Ich hatte in meiner Partie einen Bauern und dann die Qualle gewonnen, dafür aber aktives Gegenspiel zulassen müssen. Aufgrund zweier nicht optimaler Züge (schnelle Schachgebote zwecks Zeitgewinn) gelang es meinem Gegner unterstützt durch Turm und Springer einen Bauern nach vorne zu treiben, wonach ich neben den allgegenwärtigen Springergabeln auch noch dauernd auf Grundreihenmatts und Umwandlungskombinationen aufpassen musste. Ich schaffte zwar die Stellung über die Zeitkontrolle zu retten, aber auch nach längerem "reinschauen" fand ich keinen besseren Weg mehr, als die Qualität zurückzugeben und das Turmendspiel mit 2 gegen 1 Bauern zu versuchen.
Tobi hatte inzwischen die Segel gestrichen, Stefans Vorteil war ins Remis verpufft und auch an Alex' Stellung hatte die Zeitnot "genagt" - der Gegner hatte es unter einem Opfer geschafft, mit Dame und Springer in Alex' Stellung einzufallen, sodass Alex seinerseits Material geben musste. Aufgrund eines weit vorgerückten Bauern unterließ sein Gegner jedoch Gewinnversuche und wickelte ins Dauerschach ab. Somit stand es 3:3 und Manfreds Partie musste die Entscheidung bringen, da mein Versuch den gegnerischen König an den Rand zu drängen misslang und ich die Stellung, die ich 50 Züge lang geknetet hatte, leider Remis geben musste.
Manfred und sein Gegner kämpften ihr Endspiel mit offenem Visier. Als Manfred den gegnerischen Läufer bewegungsunfähig machen konnte, sah es danach aus, als könnte er die Partie noch siegreich gestalten - tatsächlich erzwang er einen Freibauern und damit dann das Opfer des Läufers um diesen vor der Umwandlung zu stoppen. Doch leider hatte sein Gegner die Zeit genutzt, um mit seinem König Manfreds Bauernstellung zu infiltrieren, sodass er Manfreds Bauern einen nach dem anderen abholzen konnte. Letztlich musste Manfred dann sogar aufpassen, dass ihm bei Springer gegen 2B nicht ein Lapsus unterlief. So war das Remis in dieser Partie und das 4:4 im Mannschaftskampf ein faires Ergebnis, mit dem beide Seiten leben konnten - auch wenn es zeitweise nach "mehr" für uns aussah.
Auf der Heimfahrt sinnierten wir dann noch eine Weile über das Thema Punktgewinn oder -verlust, doch just als die Meinungen hin zu "wichtiger Punktgewinn gegen den Abstieg" konvergierten, bescherte uns ein lebensmüdes Reh, das Manfred zu einer gnadenlosen Vollbremsung zwang (die nebenbei bemerkt unseren designierten doppelten Formel-1-Champion Basti Vettel zu einem zwangsläufigen Boxenstopp wegen Bremsplatten genötigt hätte), ein neues Thema für den Rest der Strecke. Dank Manfreds schneller Reaktion kam der Übeltäter knapp aber ungeschoren davon. Doch Manfred revanchierte sich für den Schrecken bei der anschließenden Nachbesprechung im Schäferjakob und bestellte eine ordentliche Portion Rehrücken, die er mit Wonne und Genugtuung verspeiste... ;-D

 Reinheim/Groß-B. -Kelkheim 1 4 : 4
 Kelkheim 2 -Bad Soden 3 6,5 : 1,5
 Eschborn 3 -Kelkheim 3 2,5 : 5,5
 Bad Soden 5 -Kelkheim 4 3 : 3
 Bad Soden 7 -Kelkheim 5 0 : 5

Markus' Bericht der Zweiten:
Das Match gegen Bad Soden 3 fing gut an. Brett 1 haben wir gleich schon zum Anfang kampflos gewonnen. Ich hätte zwar viel lieber gespielt, aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul!
Am Brett 8 hat Fabian seinem Gegner schon nach ein paar Zügen die Damen abgenommen und ihn danach regelrecht platt gewalzt. Bevor er wieder Luft holen konnte stand es schon nach 30 Minuten 2:0 für uns.
Kurz danach hat der Gegner von Maxi die falsche Figur berührt und hätte so seine Dame eingestellt. Maxi wollte es Ihm schon "schenken", da er bereits besser stand - aber beim Mannschaftskampf muss mit harten Bandagen gespielt werden und so pochten wir auf "berührt geführt". Darauf hin hat sein Gegner die Waffen gestreckt und wir führten nun schon 3:0.
Marcel spielte (für mich etwas zu) schnell aber souverän auf. Zum Glück übersah sein Gegner einen Figurengewinn und Marcel konnte mit einem Mehrbauern ins Endspiel gehen. Marcel und sein Gegner tauschten was das Zeug hielt alle Figuren bis auf die Dame ab. Durch eine geschickte Kombination konnte Marcel dann auch noch die Damen tauschen und holte im Bauernendspiel das 4:0.
Harald spielte - so kenne ich Ihn eigentlich nicht - sehr aggressiv auf und verunsicherte seinen Gegner dadurch. Mit einem Baueropfer leitete er den Königsangriff ein. Sein Gegner war damit vollkommen überfordert und stelle durch das geschickte Spiel von Harald auch gleich die Qualle ein. Harald zog seinen starken Angriff weiter durch, gegen den dein Gegner nichts ausrichten konnte. Sein Gegner kämpfte bis zum letzten Zug verbissen bis zum Exitus weiter. Nun stand es 5:0 für uns und ich konnte - sehr zufrieden - noch die letzten Sonnenstrahlen bei einem Kaffee im Garten genießen.
Mein Tip für den Endstand 6,5:1,5 für Kelkheim 2 - ein grandioser Saisonauftakt.
Nachtrag Harald:
Trotz des bereits erreichten Mannschaftssieges wurde noch weitergekämpft. Die Spiele von Werner und Faust gingen Remis aus - damit 6:1. Deniz hatte leider Pech. Er erreichte ein Endspiel mit Läufer und 4 Bauer gegen 3 Bauern (ohne Läufer). Der König und die Bauern seinen Partners standen aber so gut, dass dieser abtauschen konnte und nur noch das Lehrbuchendspiel mit dem verkehrten Randbauern übrigblieb. Zwar versuchte Deniz dieses Endspiel zu vermeiden, aber es war nichts mehr zu machen. Also nur Remis. Aber trotzdem freuten wir uns über den glatten Endstand von 6,5 : 1,5.
Unsere 4 Jugendspieler machten dabei einen sehr guten Eindruck und holten 3,5 (fast 4) Punkte aus 4 Partien.

Andreas' Bericht der Dritten:
Für die 3. Mannschaft startete der Wettkampf mit zwei kampflosen Punkten für Hans-Jörg und Horst an den Brettern 2 und 3. Die Bretter 5 bis 8 sahen alle gut aus. Rolf hatte nach kurzer Zeit einen Läufer gegen einen Bauer gewonnen. Sein junger Gegner startete dann einen Angriff am Königsflügel, ließ noch einen Springer stehen, aber er fand kein Matt und als Rolf seinen König auf dem Damenflügel in Sicherheit brachte und die Damen tauschte war die Partie endgültig gewonnen.
Walter konnte einen Bauer gewinnen, ließ diese Chance aber aus, aber dafür gewann er dann die Qualität. Jens musste seinem Gegner erst noch erklären wie er die Partie aufschreiben muss, aber den ersten Angriff wehrte er souverän ab. Naja mit Dame und einer Leichtfigur setzt man schwer Matt. Anschließend hatte er viel Glück, dass sein Gegner mit der Dame nicht seinen Turm schlug, was er aber dann umgekehrt machte und damit war der nächste Sieg eingefahren. Wie die beiden kurz über die Partie sprachen, hat der Gegner von Walter entnervt aufgegeben.
Andreas H. kam in leichte Schwierigkeiten, aber sein Gegner fand bei weniger Material nur den Weg eines quasi Dauerschachs, was dann zum Remis führte. KD hatte leider zwei Bauern eingestellt und im folgenden Turmendspiel war nichts zu machen. Und ich habe nachdem alle Partien vorbei waren und im Hochgefühl des klaren Sieges nicht aufgepasst und prompt eine Figur eingestellt. Dabei war die Partie Remis, wobei ich bei dem Stand nicht auf Sieg gespielt habe. Am nächsten Spieltag müssen nun halt KD und ich für volle Punkte sorgen ;-)

Und hier Roswithas Kurzbericht der Vierten:
Das Gesamtergebnis entsprach dem sehr wechselhaften Spielverlauf. Leon hatte verdient gewonnen (Klasse!). Die letzte laufende Partie zwischen Gerhard Findeis und Christian Sigl endete nach mehrfachem Wechsel (mal hatte der eine, mal der andere die Oberhand) in einem fairen Remis und sicherte uns damit den ersten Mannschaftspunkt.



1. Spieltag LK-S (11.09.11)

Nach einem tollen Spieltag, an dem einfach alles für uns lief, ist die Erste großartig in die neue Saison gestartet. Dabei sah es zu Beginn gar nicht rosig aus, als ich schon nach 8 Zügen durch eine triviale Eröffnungsfalle einen Bauern einbüßte.
Da hieß es erst mal tief durchatmen und dem ersten Reflex (sofort aufzugeben) widerstehen - immerhin handelte es sich um einen Mannschaftskampf und da muss man halt auch in wenig erfreulichen Stellungen maximalen Widerstand leisten. Dementsprechend setzte ich mich einige Zeit ans Brett und fand noch eine halbwegs brauchbare Variante, in der für den Bauern wenigstens Linien für meine Schwerfiguren heraus sprangen.
Wenig später kam - ziemlich überraschend - die Meldung von Justins Sieg an Brett 8. Damit war das erste Ziel geschafft (nicht als Erster zu nullen und die Mannschaft unter Druck zu bringen) und das Fighten machte gleich doppelt so viel Spaß...
So ging es wohl auch unseren anderen Recken, denn an allen Brettern wurde zäh gerungen - aber immer wenn eine Entscheidung anstand, ging sie zu unseren Gunsten aus: Manfred widerlegte das zu ambitionierte Vorgehen seines Gegners am Flügel lehrbuchartig durch die Übernahme der Kontrolle über das Zentrum - und errang so einen schönen Sieg zum 2:0.
Nun waren die Eschborner bereits ziemlich unter Druck und obwohl sie an einigen Brettern Vorteile hatten, war noch kein klarer Punkt für sie in Sicht. Daher spielte Thalis Gegner aus einer ausgeglichenen Stellung heraus auf Risiko - und wurde prompt ausgekontert: Mit all seiner Routine konnte Thali den entscheidenden Gegenschlag setzen und den nächsten Punkt für uns sichern.
Beim Stand von 3:0 wollte Tobi, der in der Eröffnung ein doppeltes Bauernopfer angenommen hatte und nun etwas unter Druck stand, zurecht kein Risiko eingehen und sicherte durch eine Remisschaukel den nächsten halben Punkt. Somit stand es 3,5:0,5 für uns - doch an allen anderen Brettern war Eschborn im Vorteil.
Trotzdem hatte ich Hoffnung, denn so langsam war auch meine Patzerpartie wieder spielbar, da inzwischen ein Schwerfigurenspiel entstanden war, in dem der Minusbauer kaum zur Geltung kam. Und auch Stephan hatte trotz Minusbauer ein brauchbares Turmendspiel. Alex und Andreas waren dagegen ganz schön unter Druck geraten. Doch Andreas scheint ein neues Hobby für sich entdeckt zu haben - nämlich das Gewinnen von Ruinen. Dies war ihm schon in der Vereinsmeisterschaft am Freitag gegen mich gelungen und auch sein Eschborner Gegner spielte brav mit: Anstatt seinen Läufer in Sicherheit zu bringen und mit seinem Mehrbauern weiter auf Gewinn zu spielen, ließ er dessen Abtausch zu, wonach Andreas (genau wie in unserer VM-Partie) mit einem Turmopfer den Durchmarsch eines seiner Bauern forcierte.
Damit war - ausgerechnet durch die schwierigste Stellung - der Kelkheimer Mannschaftssieg sichergestellt; Sekunden danach gab Stephans Gegner Remis.
Alex sah sich inzwischen einem starken positionellen Angriff auf dem Damenflügel ausgesetzt, doch auch er fand eine starke Ausrede: Durch ein Figurenopfer riss er die gegnerische Königsstellung so weit auf, dass es für den Gegner kein Entrinnen aus dem Dauerschach mehr gab. So blieb nur noch meine Partie, aus der sich inzwischen ein Turmendspiel mit Minusbauer ergeben hatte. Doch mein König stand dabei sehr aktiv, was mir nach 5½ Stunden den mit viel Schweiß erkämpften halben Punkt und den Schachfreunden einen zwar nach dem Spielverlauf deutlich zu hohen, aber nichtsdestotrotz extrem wertvollen, 6:2 Sieg im Kampf um den Klassenerhalt sicherte.
Vier Weißsiege und vier Remis unserer Schwarzspieler, das sieht nach einer grandios aufgegangenen Spielstrategie aus - tatsächlich aber lief heute nur einfach nur alles für uns: beginnend mit Justins enorm wichtigen Sieg in Rekordzeit bis hin zu Andreas' Hexerei beim Verteidigen seiner Ruine. Hoffentlich haben wir damit unsere Glücksfee nicht über Gebühr strapaziert, sondern können diesen Schwung ins nächstes Match mitnehmen...

 Kelkheim 1 -Eschborn 1 6 : 2



Vorbericht Saison 2011/12

Nach einer Saison der Konsolidierung wollen die Schachfreunde in der Spielzeit 11/12 nun wieder angreifen. Mit einem neuen Konzept der Mannschaftszusammenstellung, mit dem verstärkt der Teamgeist gefördert wird, soll es für die Teams der Schachfreunde weiter nach oben gehen.
Allerdings steht für die Erste in der Landesliga wieder eine interessante Saison bevor, nachdem sich die "Wirren am grünen Tisch" nach dem Rückzug von Lorsch 1 aus der Hessenliga in die Landesklasse und dem vom Turnierleiter verordneten "Zwangsabstieg" für Heppenheim ewig hinziehen und die Ligazusammensetzung noch immer unklar ist.
Aber egal wie die Klasse letztlich aussieht - es wird wohl wieder sehr eng und es ist enorm wichtig, einen guten Start hinzulegen, damit es nicht wieder so eine Zittersaison wie im Vorjahr wird.
Update 5.8.: Inzwischen hat der Turnierausschuss tatsächlich die Turnierleiterentscheidung gekippt und Heppenheim den Platz in der LK Süd zurückgegeben, allerdings ohne die Belange der übrigen Vereine zu berücksichtigen - mit dem Ergebnis, dass nun alle LK Süd Vereine (und in Folge auch die Klassen darunter) die gelackmeierten sind, da diese in der kommenden Saison nun einen zusätzlichen Absteiger verkraften müssen, während sich die Klassen in Nordhessen über einen geschenkten Platz freuen dürfen.
Bei evtl. 4 Absteigern aus 11 Vereinen und der Ausgeglichenheit der Klasse wird das für alle Teams eine harte Nummer und keiner kann sich sicher sein. Es wird von Anfang an ein hartes Ringen um den Klassenerhalt werden...

In der Bezirksklasse B haben unsere beiden Teams naturgemäß sehr unterschiedliche Anwartschaften: Die Zweite soll, nach einer eher mäßigen Saison im Vorjahr, heuer möglichst oben mitmischen, während die völlig unerwartet aufgestiegene Dritte nur ein Ziel hat, nämlich den Klassenerhalt zu sichern.
Aufstiegsfavoriten sind für mich Flörsheim 2 und der superstarke Aufsteiger Nied 3, nach unten scheint mir neben unserer Dritten Bad Soden 3 am gefährdetsten.

In der Kreisklasse A soll unsere Vierte ein Wörtchen oben mitreden - der Aufstieg dürfte aber schwer werden, da Hattersheim 4 und Hofheim 6 sicher wieder sehr starke Teams am Start haben werden. Klare Abstiegskandidaten sind die beiden am grünen Tisch aufgestiegenen Teams Bad Soden 5 und 6.

Der sehr jungen fünften Mannschaft ist in der Kreisklasse B einiges zuzutrauen. Vielleicht ist sogar der Kampf um einen Aufstiegsplatz im Bereich des Möglichen - allerdings kann es auch sein, dass wir der Einführung neuer Talente ins aktive Schach im Laufe der Saison den Vorrang geben - wozu die Fünfte ja insbesondere vorgesehen ist.

Insgesamt erwarte ich eine Saison mit positivem Trend für die Schachfreunde, da unsere Jugendlichen sich derzeit sehr gut entwickeln. Wenn wir gut reinkommen, ist im in unserem 80. Jubiläumsjahr eine ähnlich gute Saison wie beim 75. Jubiläum möglich - allerdings kann es auch schnell eine schwere Saison werden, da aufgrund der vielen MTS-Vereine in der Landesklasse in den MTS-Klassen mit zwei oder gar drei Absteigern zu rechnen ist und man daher sich nicht viele Ausfälle und Durchhänger erlauben kann...