4. Spieltag: Eine hohe Niederlage, die definitiv zu hoch war

In Eppstein traten wir in Bestbesetzung an und die Favoritenrolle lag klar auf Seite von Eppstein als Absteiger aus der MTS Klasse. Das Ergebnis ist zwar ein Fiasko, aber der Unterschied war nicht so groß wie es aussieht. Nur durch einen kollektiven Sekundenschlaff, ist das zu erklären. Wir stellten eine Dame, einen Turm, einen Läufer, einen Springer ein und dann verliert man so hoch. Das letzte Mal passierte uns das vor 3 Jahren im Fast-Abstiegs Jahr, als auch alle kollektive die Partien wegwarfen.

Am ersten Brett kam Markus sehr gut aus der Eröffnung und hatte alle Chance. Seine Gegner wählte eine sehr passive Eröffnung mit g6, aber am Ende des Mittelspiels passierte es und Markus verlor Material und die Partie. Martin hatte einen schweren Stand und musste von Anfang an seine Figuren zur Verteidigung einsetzen, da auf d6 früh ein gegnerischer Freibauer entstand. Leider reichte es diesmal nicht zum remis und im Endspiel war die Stellung nicht zu halten. Justin spielte gegen C. Doll spanisch und kam ebenfalls gut aus der Eröffnung. Als sein Gegner sich zu viel Zeit bei der Eröffnung seiner Figuren lies, nutzte er die Gelegenheit seinen Figuren zum Königsangriff zu positionieren. Und das war nach 4 Stunden der einzige Gewinnpunkt.

Lars hatte eine schwierige Stellung, aber am Ende eine klar besser Positionen mit Raumvorteil. Nur dann übersah er eine Springergabel und verlor eine Figur. Schade, das war mind. remis. Hansjörg überspielte seinen Gegner total und hatte Mehrmaterial und dann stellte er einzügig seine Dame ein. Er übersah einfach die gegnerische Dame - ich glaube es war zu dunkel in der Ecke, wo er spielte. Ich war da nicht besser. Ich hatte eine positionell bessere Stellung mit der offenen D-Linie, die ich mir erkämpfte, als ich dann in Zeitnot meinen Turm einstelle. Ich übersah ebenfalls die gegnerische Dame. Joshua verlor bereits in der Eröffnung seinen Läufer als er eine Eröffnungsfalle übersah. Da es eine offene Stellung war, war da nichts zu halten. Klaus-Dieter holte in einer gewohnt schnellen Partie das einzige Remis und das Bauernendspiel war auch remis.

Falls wir ein wenig früher einige remis angeboten und die klaren Gewinnpartien gewonnen hätten. hätte es auch 4 zu 4 ausgehen können. Diesmal war Eppstein nicht diese 5 Punkte besser wie wir. 

Es sieht alles nach einem Endspiel am letzten Spieltag aus. Aber besser gegen Eppstein solch ein Fiasko als gegen einen Abstiegskontrahenten.