9. Spieltag: Souveräner Abschied aus der Bezirksklasse A

Am letzten Spieltag mussten wir wegen der Landrats Wahl bei uns im Kreis in Nied unser Heimspiel absolvieren. Hierfür vielen Dank an die Nieder Schachfreunde.

Es war klar, dass nur ein Sieg helfen würde, um die sehr geringen Chancen auf einen Verbleib in der Klasse wirklich werden zu lassen. Vorweg wir sind trotz Sieg abgestiegen.

In Bestbesetzung ging es nach Nied und am 1ten Brett konnten wir auch gleich den ersten Punkt verbuchen – einen kampflosen Punkt für Martin. Alle anderen Partien brachten interessante und spannende Partien hervor. Markus eroberte einen Bauer auf a7, aber dafür gab es Angriff für seinen Gegner, der kein geringer als Dr. Keilbar war, und dann waren auch wieder 2 Bauern weg. Aber den Freibauer blockierte er geschickt und beide hatten keine Züge ohne einen Verlust zu erleiden, daher dann remis. Justin gewann seine Partie ohne das ich den die Siegvariante verfolgen konnte, wie ich mal schaute, sah ich für keinen einen Vorteil. Hansjörg spielte gewohnt auf Angriff und dann griff er daneben und verlor Dame und Partie. So das wir zur Mitte der Mannschaftkampfes mit 2,5:1,5 im Front waren.

Klaus-Dieter spielte relativ flott und in einem ausgeglichenen Endspiel bot sein Gegner remis an. Wir ließen dann die Zeit laufen, um erst mal die anderen Partien abzuwarten. Ich gewann inzwischen den C-Bauern, wo ich lange überlegen musste, weil ich Angst um meine Dame hatte. Da ich aber einen Ausweg fand, nahm ich den und nach einigen Abtauschen hatte ich die Linien mit meinen Türmen. Dann bekam ich meinen einen Freibauer durch und er musste eine Figur opfern, aber er vergriff und es waren gleich 2 und ein weiterer Gewinnpunkt für uns.

Lars und Leon waren dann die letzten beiden Spieler, die lange und viel kämpften. Der Gegner von Lars tauschte ungünstig ab, so dass ein Isolani auf der e-Linie stand, der dann auch im Laufe fiel. Zusätzlich öffnete er die Bauerstellung am Königsflügel und verlor dabei noch einen Bauer. Somit war der Sieg für Lars nur eine Frage der Zeit. Ein Highlight war, als sein Gegner reklamiert, dass er die Schrift von Lars nicht lesen konnte – aber ohne Schiedsrichter konnten wir das nicht klären. Mir war das auch nicht bewusst, dass man das muss ;-))

Bei Leon standen alle Schwerfiguren auf der a-, b- und c-Linie, wo sie eifrig von beiden hin und her gezogen wurden. Leon drohte was und sein Gegner parierte. Es war echt spannend und nervenaufreibend für die Zuschauer. Nach einigen Abtauschen war dann die Partie remis – sicherlich eins gerechtes Ergebnis. Und Klaus-Dieter nahm das remis natürlich dann an.

Mit 4 Schwarz Siegen gewann wir mit 5,5 zu 2,5 und haben uns sehr achtbar aus der Liga verabschiedet.