1. Spieltag: Gerechtes Unentschieden gegen Kelsterbach 2

Der Wettkampf mit Kelsterbach war ein Wettkampf auf Augenhöhe – nach DWZ sind wir gleich stark.

Es dauert ein wenig, bis wir in Fischbach starten konnten, aber dafür fing es gut für uns an. Thali überspielte seinen Gegner aus der Eröffnung und gewann neben einem Bauer auch die Qualität. Sein Gegner gab dann auch nach kurzer Zeit auf. Dann folgte Philip mit dem 2ten Punkt. Er spielte ebenfalls die Eröffnung sauber und dank einer besseren Bauernstellung, mehr Raum und einer offenen Turmlinie zwang er seinen Gegner zur Aufgabe. Das waren 2 sauber gespielte Partien.

Markus hatte eine unklare und komplizierte Stellung auf dem Brett. Er war aktiver auf dem Königsflügel, musste aber aufpassen. Als sein Gegner remis bot und er keine wirklich gute Fortsetzung sah, nahm er das Angebot an. KD folgte mit einem weiteren Remis. Er spielte flott und souverän seine Partie. Am Ende blieb ein Turmendspiel mit jeweils 6 Bauern übrig. Darauf passierte dann nichts mehr und beide Spieler riskierten nichts. Bei Martin entwickelte sich eine spannende Partie und eigentlich war er überspielt und nur ein Frage der Zeit, bis sein Gegner den Punkt einsammelt, es wurde dann aber nur ein halber. Ich habe es jetzt nicht gesehen ob ein Doppelschach oder die wenige Zeit Martin den halben Punkt brachte – egal damit konnten wir zufrieden sein. Inzwischen hatte leider Justin verloren, wie es dazu kam, habe ich nicht mitbekommen.

Joshua kam  aus der Eröffnung mit einer Mehrfigur und brauchte nur noch die Partie runter zu spielen. Dann gab er die Figur zurück, was noch nicht schlimm war, weil zumindest die Bauernstellung immer noch besser war. Leider folgte dann noch die Dame gegen Turm und Läufer und als dann auch noch ein Turm hing, war die Partie leider gegen uns gelaufen. Jetzt spielte nur noch ich und das war bei 3,5 zu 3,5 die Entscheidungspartie.

Ich wollte am Damenflügel meine Bauernmehrheit durchbringen, was kein guter Plan war, weil ich am Ende einen Bauern verlor. Nun blieb mir nur noch auf ein Turmendspiel zu setzen. Zu meiner Überraschung bot mir mein Gegner vor der Zeitkontrolle dann remis an, was ich gleich annahm, weil nicht mehr drinnen war und es ein gerechtes Mannschaftsergebnis war.