3. Spieltag: Klarer Sieg gegen Frankfurt-West 2

Gegen Frankfurt-West spielten wir in dieser Saison das erste Mal in Bestbesetzung, wobei auch davor war es die Bestbesetzung. Zu den Partien:

Markus kam aus der Eröffnung nicht mit einem Vorteil heraus, statt dessen überließ er den Gegner die offenen Linien und mit 2 schwarzen Türmen auf der 3ten Reihe sah es nicht optimal aus. Sein Gegner nutze es nicht wirklich aus und so bot er später im Endspiel S+L gegen T (Markus hatte den Turm) remis an. Was für uns sicherlich gut war.

Martin hatte einen Mehrbauer, aber dafür eine unklare Stellung. Seine Figuren waren aktiver, aber er fand keinen Hebel zum KO. Als sein Gegner dann am Damenflügel Gegenspiel bekam und einen Freibauer hatte, einigten sich beide auf remis, weil wohl keiner einen Gewinnweg sah oder jeder die Vorsicht walten ließ. Philipp spielte richtig stark und griff konsequent am Königsflügel an – ich glaube da war sogar ein Springer Opfer drinnen. Aber nachdem die Linien offen waren und er einen Turm gewann, war es der erste Sieg für uns. Joshua spielte wieder eine saubere Eröffnung, aber diesmal kam er gut ins Mittelspiel und seine Figuren spielten gut zusammen, nutzen den Mehrraum und setzen den gegnerischen König unter Druck, was im Damengewinn endete und ein weiteren Sieg für uns.

Ich hatte in der Eröffnung unsauber gespielt und verlor einen Bauer. Dafür waren dann aber meine Figuren aktiv und der gegnerische Angriff erst mal gestoppt. Später übersah mein Gegner einen weiteren Bauerngewinn mit Turm d7, so dass wir ins Damenendspiel kamen, was nach einem Schach von mir zum remis führte. In der Diskussion waren wir uns einige, dass ich Ausgleich hatte und den Bauer wieder zurück gewinnen konnte, aber nach Fritz war es immer noch -2. Thali reihte seinen Bauern schön in Kette auf, so dass die Stellung erst mal geschlossen war mit mehr Raum für Thali. Dann öffnete er am Königsflügel die Stellung. Seine Schwerfiguren konnten eindringen und eine Qualität und zwei Bauern gewinnen. Als dann auch noch seine Bauern zur Dame marschierten stand der Mannschaftssieg fest.

Justin spielte inzwischen in seinem Springer Endspiel ruhig weiter. Beide blockierten ihre vereinzelten Bauern und verschoben die Springer hin und her. Leon hatte eine unklare und komplizierte Stellung mit Drohungen auf beiden Seiten. Sein König stand sehr offen herum, aber dafür hatte er einen Freibauer. Das finale Ende habe ich nicht gesehen, aber sein Gegner opferte seine Dame um Vorteil zu erhalten, aber er übersah einen Bauer, der seinen Plan vereitelte. Der letzte Sieg, da Justin sich später mit seinem Gegner auf remis einigte.

Ein Sieg für uns, der wichtig war, weil damit ein Abstiegskontrahent geschlagen wurde. Jetzt müssen wir nachlegen und diesmal haben wir auch mal was für unsere Brettpunkte getan.