Philipp und Manfred beim Ramada-Cup Vorturnier in Aalen

Philipp und ich haben auf die Teilnahme am Weihnachtsblitzturnier verzichtet, um uns beim  Ramada-Cup Vorturnier in Aalen ein Weihnachtsgeschenk zu bescheren.

Das ist leider nicht ganz gelungen. Allerdings verpasste Philipp mit 2,5 aus 5 in der C-Gruppe (ELO bis 1900) sein Ziel (60 %) nur knapp. Sehr erfreulich war, dass seine umfangreiche und systematische Eröffnungsvorbereitung wesentlich zu seiner Punktausbeute beigetragen hat.

Ich musste erstens die Erfahrung machen, dass die Trauben in der B-Gruppe (ELO bis 2100)  deutlich höher hängen als in der C-Gruppe. Ein bestimmtes Ziel hatte ich mir zwar nicht vorgenommen, doch etwas mehr als 30 % hätten es schon sein sollen.

Zweitens lernte ich, dass es wichtig ist, vor Turnierbeginn die Funktionsweise der verwendeten Schachuhren zu studieren: In der ersten Runde hatte ich nach über 5 Stunden und 77 Zügen eine Remis-Stellung erreicht und glaubte nach Ablauf der ersten Zeitperiode weitere 15 Minuten auf mein Zeitkonto zu erhalten. Stattdessen kam die schwarze Fahne: Zeitüberschreitung. Bei den Ramada-Cup-Uhren werden beiden Spielern 15 Minuten gutgeschrieben, sobald einer der beiden Gegner die erste Zeitperiode aufgebraucht hat und nur auf dessen Uhr erscheint eine weiße Fahne.  Da auf meiner Uhr kein Zeichen war, glaubte ich irrtümlich, dass ich mich noch in der ersten Zeitperiode befinde. Mir wurde gesagt, dass ich nicht der Erste bin, dem das passiert ist …