Viererpokal Finale

Im Finale des Viererpokals hatten wir die 2. Mannschaft vom SC König Nied zu Gast.

Bei der Mannschaftsaufstellung der Nieder (DWZ-Schnitt 1959) war klar, dass sie uns den Pokal nicht überlassen wollten. Somit mussten wir uns nicht nur wegen des regnerischen Wetters warm anziehen.

Alle Partien verliefen anfangs weitgehend ausgeglichen.

Nach etwa 2 Stunden Spielzeit kam Jürgen in Schwierigkeiten. Er hatte seine Figuren etwas unglücklich aufgestellt und erlaubte seinem Gegner damit einen Königsangriff. In dessen Verlauf musste Jürgen Figurenverlust hinnehmen. Er versuchte zwar noch alles um die Partie zu retten, aber sein starker Gegner ließ nichts mehr anbrennen.

Frank hatte am Spitzenbrett auf seine Rochade verzichtet um einen Angriff gegen die gegnerische Stellung zu ermöglichen. Der im Zentrum verbliebene König geriet dann aber selbst unter gegnerischen Beschuss. Nach Damentausch waren Franks Angriffschancen dahin und er musste mit 2 Minusbauern auskommen. Leider ließ auch hier sein Gegner sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

Damit war der Mannschaftskampf bereits entschieden und man hätte sich an den beiden restlichen Brettern auf Remis einigen können. Aber unsere Gegner wollten wohl einen Kantersieg landen.

Meine lange Zeit gute Stellung, hatte ich nach einigen ungenauen Zügen verdorben und meinem Gegner einen gedeckten Freibauern am Damenflügel ermöglicht. Dann hatte ich Glück als er diesen voreilig nach vorne zog und ich ihn erobern konnte. Im entstandenen Turmendspiel brach seine Stellung dann schnell zusammen.

Lars hatte gegen einen starken Gegner (DWZ 1960) eine etwas passive aber feste Stellung aufgebaut. Sein Gegner versuchte mehrfach vergeblich diese zu knacken. Auch als im Endspiel ein Bauer verloren ging behielt Lars den Überblick und konnte gekonnt remis halten.

Endstand somit 1,5 : 2,5.

Schade, wir hätten den Viererpokal gerne in unseren Besitz gebracht. Wir müssen aber neidlos anerkennen, dass der Sieg für Nied verdient war.