Viererpokal Halbfinale

Im Halbfinale des Viererpokals waren wir in Eschborn zu Gast.

Obwohl wir an allen Brettern nominell favorisiert waren, sollte es ein sehr langer Abend werden.

Lars hatte nach der Eröffnung eine schöne aktive Stellung, aber noch ohne Gewinnpotenzial. Bei der Abwicklung in ein Leichtfigurenendspiel erkannte er dann richtigerweise in den gegnerischen Bauern am Damenflügel lohnende Sammelobjekte. Nachdem er erst den einen und wenige Züge später den zweiten Bauern einsammeln konnte, gab sich sein Gegner geschlagen.

Mein Gegner war in einem ausgeglichenen Mittelspiel etwas zu sorglos und stellte seinen Springer ein. Seinen anschließenden Versuch noch im Trüben zu fischen, konnte ich nach erzwungenem Damentausch zum zweiten Punkt für uns nutzen.

Alex hatte früh einen Bauern auf Kosten der eigenen Entwicklung gewonnen. Danach entwickelte sich eine interessante Partie, die ich nur schwer einschätzen konnte. Die Entscheidung fiel just in dem Moment als ich kurz abwesend war. Wie ich hörte hatte sein Gegner eine vergiftete Qualle zu sich genommen und daraufhin die Dame gespuckt.

Am längsten spielte Frank, der nach aktivem Spiel schließlich die gegnerische Dame für Turm und Springer gewann. In der entstandenen Stellung mit Dame und Turm gegen zwei Türme und Springer plus einiger Bauern, versuchte sich sein Gegner am Festungsbau. Frank lud dann sehr geschickt die gegnerischen Türme auf die erste Reihe ein, mit der Aussicht dort Dauerschach geben zu können. Franks König konnte jedoch entschlüpfen und nach dem Gewinn des Springers musste sein Gegner die Segel streichen.

Der Endstand von 4 : 0 war schließlich deutlicher als der Spielverlauf.

Nun können wir uns auf das Finale freuen.