8. Spieltag: Gerechtes Remis gegen Sfr. Taunus

In diesem Mannschaftskampf gingen wir in Bestbesetzung, was sich auch als Notwendig erwies.

Joshua verlor in der Eröffnung eine Figur, nutze dann aber den Mehrplatz um seine Stellung zu verbessern und einige Bauern einzusammeln. Und dann passte sein Gegner nicht auf und Joshua konnte ihn Matt setzen – das war ein überraschender Punkt. Justin kam sehr gut aus der Eröffnung und spielte mit Weiß voll auf Angriff. Nach meiner Meinung wäre Lb8 mit Damen Matt auf c7 sehr unangenehm für schwarz, aber es kam anders. Justin lies Gegenspiel zu und sein Gegner rettete sich ins Endlos Schach. Dann folgte Philipp  mit einem Gewinnpunkt. Es war eine offene Partie mit Angriff auf beiden Seiten. Philipp hatte einen Bauer mehr und nach einem Figurengewinn gab sein Gegner auf.

Markus spielte konzentriert und stand auch besser. Sein Gegner griff an, aber ein durchkommen konnte ich nicht erkennen. Am Ende war seine bessere Stellung ausschlaggebend für einen Figurengewinn und damit stand es 3,5 für uns. Ich konnte nach der Eröffnung einen Durchbruch im Zentrum erzwingen, einen Bauer auf d3 bringen und die gegnerischen Figuren auf die Grundlinie zurückbringen. Aber ich fand nicht den finalen Gewinnweg, so dass ich mich mit remis begnügen musste. Somit war ein Mannschaftspunkt gesichert.

Leon hatte hart zu kämpfen und öffnete die f-Linie. Das Ergebnis war, dass alle Schwerfiguren seines Gegenspielers auf der f-Linie standen. Gegen Ende der 2 Stunden hätte er zwar die gegnerische Damen mit einigen Zügen gewinnen können, aber das sah er nicht. Stattdessen verlor er einige Figuren, um ein Matt zu verhindern – was dann zur Aufgabe führte. Nun lag es an Thali einen halben Punkt zu retten. Er hatte eine geschlossen Stellung mit ein wenig mehr Platz aber nach Abtausch der Schwerfiguren, wäre ein durchkommen schwer geworden. Er schlug ein Remis Angebot ab (da spielten aber noch fast alle) und verlor wenig später einen Bauer. Zwar nicht leicht zu gewinnen, aber sein Gegner wusste wie es geht – das sah man. Das war dann die 2te Niederlage und das 4 zu 4 stand fest.

Wenn ich auf den ersten Mannschaftskampf schaue, wo wir ein glückliches 4:4 erzielten, war es diesmal umgekehrt – so gleicht sich doch einiges im Laufe der Saison aus.

Und die Einzelergebnisse waren spiegelverkehrt, wenn man sich alle 8 Einzelergebnis ansieht.