SFK1 geht mit Fehlstart in die neue Saison

Die Erste reiste als Favorit zum SC Frankfurt-West, sofern man nur den DWZ-Schnitt der Mannschaften (1885 : 1801 für Kelkheim) berücksichtigt. Der Spielverlauf und das Ergebnis (5 ½  : 2 ½ für Frankfurt) zeigen jedoch, dass Zahlen nur Schall und Rauch sind.

Nur Jürgen und Justin konnten volle Punkte beisteuern. Hinzu kam ein halber Punkt durch ein schnelles Remis, das mein Gegner und ich nach ausgeglichenem Eröffnungsverlauf vereinbarten.

Jürgen brauchte einige Zeit, um die ziemlich unübersichtliche Stellung auf dem Brett zu ordnen. Dann konnte er jedoch mit einem Bauernopfer die gegnerische Königstellung freilegen, den geopferten Bauern zurückholen und weiteres Material gewinnen, das er dann im Endspiel nach langem Kampf verwerten konnte.

Justin nutzte in ausgeglichener Stellung eine Unaufmerksamkeit seines Gegners zu einem Bauerngewinn. Dieses Mehrmaterial rettete er sehr umsichtig bis ins Bauernendspiel, in dem er mit dem Freibauern die Entscheidung herbeiführen konnte.

Auf das Geschehen an den restlichen fünf Brettern möchte ich nicht im Einzelnen eingehen. Von Qualitätsverlust, Figureneinstellern bis zum Selbstmatt war eine vielfältige Fehlerpalette zu sehen.

Die routinierten Frankfurt-Westler nahmen diese Geschenke nicht nur dankend entgegen, sondern wandelten diese auch sehr konzentriert in volle Punkte um. Selbst in scheinbar aussichtsloser Position gaben sie nicht auf, sondern jagten den gegnerischen König ins Matt.

Für die kommenden Runden werden wir uns mental festigen müssen, um das Tabellenende zu verlassen.