SFK1 - Rödermark/Eppertshausen 6 : 2

Vor fast genau einem Jahr waren unsere Gäste aus Rödermark/Eppertshausen bereits bei uns und holten mit 7 Spielern einen 4,5 : 3,5 Sieg.

Diesmal hatten wir uns vorgenommen, mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung das Ergebnis zu korrigieren, was uns auch mit 6 : 2 in eindrucksvoller Weise gelungen ist.

Der entscheidende Faktor war wohl, dass unsere Mittelachse Alex - Manfred – Jürgen dieselben Gegner wie im Vorjahr hatte und sich für die Niederlagen erfolgreich revanchieren konnte:

  • 2017
  • Matzies, Alexander - Tennstedt, Andreas   0 : 1
  • Berner, Manfred     -  Bach, Christopher      0 : 1
  • Stock, Jürgen         - Bach, Michael              0 : 1
  • 2018          
  • Matzies, Alexander - Tennstedt, Andreas  1 : 0
  • Berner, Manfred     - Bach, Christopher      1 : 0
  • Stock, Jürgen         - Bach, Michael             1 : 0

Am Sonntag endeten die Partien von Stephan und Marcel relativ schnell und unspektakulär mit remis.

Dann meldete Lars seinen Sieg. Er hatte seinen Gegner mit sehr gutem Positionsgefühl glatt überspielt.

Anschließend gab es einen Rückschlag: Andreas konnte seinen fulminanten Königsangriff nicht erfolgreich zu Ende führen und musste aufgeben. An irgendeiner Stelle war wohl Sand ins Getriebe geraten und er ist in einen Konter seines Gegners gelaufen. Stand 2 : 2.

Von da ab gab es jedoch nur noch Erfolgsmeldungen:

Alex öffnete mit einem schönen Springeropfer die gegnerische Königstellung um einen Angriff zu starten. Die Sache war keinesfalls klar. Erfahrungsgemäß hat es jedoch die verteidigende Seite schwerer, immer die richtigen Züge zu finden. So war es auch hier: Alex‘ Gegner machte im 19. Zug den entscheidenden Fehler und nach weiteren 10 Zügen gab er auf. Die Partien findet ihr in der Partie-Nachlese  https://www.schachfreunde-kelkheim.de/partien-studien-probleme/partie-nachlese-zum-2-spieltag

Jürgens Gegner startete bereits in der Eröffnung einen Königsangriff, den Jürgen erfolgreich abwehren, eine Gegenoffensive in Gang setzen und erfolgreich zu Ende führen konnte.

Frank riskierte Kopf und Kragen, um mit den schwarzen Steinen in einem wüsten Gemetzel einen Vorteil zu erringen. Noch bei der „Auswertung“ im Schäfer-Jacob glaubte er, mit einer Traumkombination den weißen König zur Strecke gebracht zu haben. Die häusliche, nüchterne Computeranalyse zeigte jedoch, dass die Kombination ein Loch hatte. Dagegen hatte sein Gegner zweimal die Gelegenheit zu einer Traumkombination, die beide Spieler am Brett jedoch nicht gesehen hatten.

Trotz allem: Ein Punkt für uns und 5:2.

Mein Gegner und ich saßen noch eine Weile am Brett, obwohl die Partie jetzt keinen Einfluss mehr auf das Mannschaftsergebnis hatte. Wir spielten die gleiche Eröffnung wie im Vorjahr. Ich hatte frühzeitig das Läuferpaar aufgegeben zugunsten einer gegnerischen Bauernschwäche am Damenflügel. In der ganzen Partie ging es um die Frage, ob das Läuferpaar die Oberhand gewinnt oder am Ende die Bauernschwäche die Entscheidung bringt. Im Vorjahr war die Partie im Gleichgewicht, bis mir im 39. Zug ein fataler Fehler unterlief (Übersehen einer Springergabel). Diesmal war es mein Gegner, der ebenfalls im 39. Zug den entscheidenden Fehler beging: Er tauschte ohne Zwang die Türme ab und geriet in ein für mich leicht gewonnenes Bauernendspiel.

Endstand: 6 : 2