SFK 2 - Knapper Sieg in einem spannenden Wettkampf

Es war der erwartet enge Wettkampf mit Kelsterbach und kleine Nuance machten den Unterschied.

An den Brettern 6 bis 8 gab es die ersten Ergebnisse. Lucas verlor in der Eröffnung seine Qualität, da die gegnerischen Läufer die Turmfelder unter Kontrolle hatten. Danach spielte sein Gegner die Partie souverän nach Hause und der DWZ Unterschied machte sich bemerkbar. Dominik hatte eine offene Partie und beide stellten Drohungen und Fallen ohne durchschlagenden Erfolg auf. Ein remis war die Folge und es war für uns ein gutes Remis, weil Dominik es mit einem Doppelbauer im Endspiel nicht so einfach gehabt hätte. Bei meiner Partie konnte ich in der Eröffnung eine Fesselung nutzen und eine Figur gewinnen. Anschließend konnte ich die Türme tauschen und mein Gegner gab dann auf, weil die Mehrfigur den Gewinn bringen würde.

Philipp hatte ebenfalls eine offene Stellung, nutze seinen Stellungsvorteil aus und forcierte seinen Angriff. Als sein Gegner einzügig einen Turm einstellte, war die Partie gelaufen und wir lagen in Front. Bei Marcel entwickelte sich eine interessante Partie und als es ins Endspiel ging hatte er einen Bauern weniger. Aber sein Gegner sah wohl keine Gewinnaussichten und bot remis, was er annahm und auch das war ein gutes remis für uns.

Bei Thali konnte man innerhalb von 3 Zügen verschiedene Bewertungen abgeben. Erste stellte Thali eine Figur ein, beim zweiten Blick waren es dann 2 Figuren für einen Turm, das sah dann schon besser aus und prompt stellte seinen Gegner selber eine Figur ein. Dann übernahm Thali die Kontrolle, nutze die offenen Linien und holte einen weiteren Siegpunkt. Bei Martin dachte ich er gewinnt das, weil er die g-Linie öffnete und mit seinem Schwerfiguren den weißen König in Bedrängnis brachte. Mit diesem Vorteil bot er remis an, was jetzt ein gutes remis für Kelsterbach war - dafür aber für uns der Mannschaftssieg. Stephan kämpfte bis zum Schluss, aber der Mehrbauer seines Gegners brachte die Entscheidung. Leider kam sein Turm nicht hinter den Bauer, was dann sicherlich den Ausschlag gab.

Als Fazit kann man sagen, dass wir gewonnen haben, weil wir weniger Fehler gemacht haben und keine ganzen Figuren eingestellt haben - hoffentlich bleibt das so. 

Und auf der Kelsterbacher Seite gibt es auch einen Bericht: https://www.kelsterbacher-schachverein.de/?p=7401