Das Kelkheimer Schachwochenende – Rückblick Teil 1

Donnerstagskrimi in der Liga 9C

Wir wissen ja aus den vergangenen Runden, dass die Gegner keinesfalls leichter werden, wenn man zweimal abgestiegen ist. So war es auch diesmal.

Die beiden Teams SKJE (Ein großer Hamburger Schachverein) und der SC Bechhofen setzten sich bald ab und standen frühzeitig als Aufsteiger fest. Die anderen Teams kämpften um die Plätze 3 (Aufstieg) bis 8 (Abstieg).

Das Kelkheimer Schachwochenende – Rückblick

Am Donnerstag ging es mit der recht moderaten Bedenkzeit von (3m+2s) erneut um den Klassenerhalt. Leider gingen nur 5 Kelkheimer Spieler an den Start, obwohl 6 Aktive in die Wertung kamen. In Unterzahl gegen die sehr starke Konkurrenz aus Deutschland, Kasachstan, Sri Lanka und Russland zu bestehen war alles andere als einfach. Unsere Aktiven resignierten nicht, sondern kämpften zwei Stunden lang gegen die scheinbar übermächtige Konkurrenz.

Klassenerhalt mit Müh und Not geschafft

Nach drei Aufstiegen hintereinander wird die Luft immer dünner und die Gegner immer stärker.  Wir lieferten uns mit dem Schachklub Lahr ein zweistündiges Kopf an Kopf Rennen um den Klassenerhalt. Mit 2 Punkten Vorsprung konnten wir uns gerade noch auf dem 7.Platz ins Ziel retten.

Am Donnerstag geht es mit der Bedenkzeit von 3+2 weiter: https://lichess.org/tournament/qc1J8Kgr

 

SFK-Achter nicht aufzuhalten

Zweimal habe ich bereits geschrieben, spannender kann es nicht werden und es wurde erneut ein offenes und dramatisches Rennen bis zur letzten Sekunde.

Meine vorher ausgerufene Devise „Klasse halten“ war viel zu pessimistisch. Unser Achter jagte gleich zu Beginn an die Tabellenspitze, wurde zwischenzeitlich kurz überholt und kam in einem atemberaubenden Finale mit 1 Punkt Vorsprung vor Neumünster ins Ziel. Der Werther Schachklub lag nur 5 Punkte hinter uns auf dem 4. Platz und verpasste den Aufstieg.

Das Kelkheimer Q-Liga Team

Die Quarantäne-Liga wurde vom Herausgeber der Zeitschrift „Rochade“ Jens Hirneise ursprünglich mit dem Ziel ins Leben gerufen, die vorübergehend zum Erliegen gekommenen deutschen Mannschaftswettbewerbe zu ersetzen. Inzwischen hat sich daraus ein weltweiter Wettkampf entwickelt, der an jedem Donnerstag und Sonntag mehr als 4.000 Spieler an die virtuellen Bretter ruft.

Donnerstagskrimi in der Liga 10C

Spannender kann es nicht zugehen. 6 Mannschaften kämpften um einen der drei Aufstiegsplätze.

Wir erwischten einen guten Start und lagen zur Halbzeit an der Tabellenspitze. Dann hatten wir jedoch eine Schwächephase und fielen auf einen der Mittelfeldplätze zurück. Es schien klar zu sein, dass wir nicht in die Abstiegszone abrutschen, aber auch nach oben nichts mehr drin war.